Glücks

Genuss

Foto: Stephen Bridger

Wilde Wurzeln: Die kulinarischen Geheimnisse im Herzen Schottlands

Entdecke mit uns das kulinarische Herz Schottlands! Auf dieser außergewöhnlichen kulinarischen Schottlandreise begegnen wir in den herbstlichen Wäldern, wilden Tälern und kleinen Dörfern Perthshires Menschen, die tief mit ihrer Heimat verwurzelt sind und mit Leidenschaft, Kreativität und handwerklichem Können Außergewöhnliches schaffen. Wir wandern durch goldene Landschaften, entdecken die wilden Aromen der Natur, schauen hinter die Kulissen kleiner Manufakturen und werden selbst am Herd und am offenen Feuer aktiv. Dabei erfahren wir, wie aus alten Traditionen neue Ideen wachsen und wie eng die Herkunft guter Lebensmittel mit den Menschen und Landschaften verbunden ist, die sie hervorbringen. Von jahrhundertealtem Handwerk bis zur preisgekrönten Spitzenküche führt uns diese Reise zu überraschenden Geschmackserlebnissen und persönlichen Begegnungen. Eine außergewöhnliche Genussreise durch ein Stück Schottland, das wir unser Zuhause nennen – voller Geschichten, Entdeckungen und kulinarischer Geheimnisse, die darauf warten, gelüftet zu werden.

Reisedaten

Freitag 1. Oktober – Sonntag 10. Oktober 2027,

10 Tage

Preis

Reisepreis wird in Kürze veröffentlicht.

ANSPRUCH AN

FITNESS & KONDITION

Status

In Kürze buchbar

Teilnehmer

min. 5 / max. 8

Wertschöpfung

Reisen ins Glück wählt Unterkünfte & Leistungsgeber sorgsam aus und unterstützt regionale Klein- & Familienunternehmen. Die Lokale Wertschöpfung ist jener Anteil des Reisepreises der lokalen Partnern und Dorfgemeinschaften zu Gute kommt. Die verbleibende Marge deckt laufende Ausgaben und Fixkosten des Unternehmens, Vertrieb & Abwicklung, sowie die Entwicklungskosten der Reisen ab.

Kulinarische Entdeckungsreise im Herzen Schottlands

9 Nächte voller Genuss, Natur & besonderer Begegnungen

  • 9 Nächte in sorgfältig ausgewählten, gemütlichen, persönlich geführten Hotels, Gasthäusern, Ferienhäusern und Bed & Breakfasts, Zimmer mit Bad/Dusche und WC
  • 9x Frühstück in unseren Unterkünften
  • 2x Mittagessen: ein saisonales à la carte Mittagessen im Thyme Bistro auf Errichel und ein gemeinsam am offenen Feuer zubereitetes Essen im Rahmen unseres Wildniserlebnisses
  • 8x Abendessen, darunter 3x à la carte Abendessen in familiengeführten Restaurants, ein gemeinsames Kocherlebnis bei Ballintaggart, ein privates Dinner mit einem Koch, ein besonderes Abendessen auf einem Bauernhof sowie ein außergewöhnliches 14-Gänge-Tastingmenü im Killiecrankie House
  • Persönliche Begegnungen mit regionalen Produzenten und Handwerkern, darunter Besuche bei einer Käserei, einer traditionellen Backstube, einer Kaffeerösterei, einer Ölmühle, einer Fruchtweinkelterei und einer kleinen Brauerei
  • Besondere kulinarische Erlebnisse mit Verkostungen, Einblicken in die Herstellung regionaler Spezialitäten und einem exklusiven Kochkurs
  • Geführte Wanderungen und Naturerlebnisse durch die herbstlichen Wälder, Täler und Flusslandschaften Perthshires, einschließlich einer privaten Biber-Kanusafari und eines Wildnis- und Feuerküchenprogramms
  • Exklusives Livekonzert mit dem schottlandweit bekannten Komponisten und Musiker Hamish Napier in der gemütlichen Atmosphäre eines traditionellen schottischen Pubs
  • Alle vorgesehenen Eintritte und Führungen laut Reiseverlauf, darunter The Glenturret Distillery, Drummond Castle Gardens, das Scottish Crannog Centre und die historische Wassermühle von Blair Atholl
  • Transfers in VW Transporter Van o.ä., sowie ggf. in landesüblichen Zügen & Bussen
  • durchgängig deutschsprachige Reiseleitung durch einen in Schottland lebenden und mit Perthshire bestens vertrauten Guide

Das sagen unsere Gäste

Hier geht’s los

Unsere Reise startet und endet in Glasgow/Edinburgh

Du kannst Glasgow/Edinburgh praktisch per Flug- oder Zuganreise erreichen. Gern unterstützen wir dich bei deinen Reiseplanungen, für Flugreisen steht dir unser Partner Sven Gebauer (VB Reisen GmbH) als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung. Sven kann sich für euch um die gesamte Abwicklung der An- & Abreise kümmern und organisiert die Flugverbindungen mit allen die Zielflughäfen ansteuernden Airlines passend zu den jeweiligen An- & Abreiseanforderungen.

Transfer

Transfer ab/zu folgenden Flughäfen & Bahnhöfen möglich

Unser Partner für die Flugbuchungen

Persönlicher Ansprechpartner für die Flugbuchung:
Sven Gebauer, VB Reisen GmbH Lufthansa City Center
Kocherwaldstraße 16
74177 Bad Friedrichshal

Highland Perthshire – Schottlands verborgene Schönheit

Zwischen den sanften Hügeln des schottischen Tieflands und den wilden Bergen der Highlands liegt eine Region voller Überraschungen. Highland Perthshire begeistert mit uralten Wäldern, abgeschiedenen Tälern wie Glen Lyon, rauschenden Flüssen und charmanten Orten wie Dunkeld und Aberfeldy. Hier zeigt sich Schottland von einer ursprünglichen, oft überraschend stillen Seite. Abseits der berühmten Reiserouten entdecken wir eine Landschaft, die nicht nur mit ihrer Schönheit fasziniert, sondern auch mit einer lebendigen Kultur, außergewöhnlichen Menschen und vielen verborgenen Schätzen.

Foto: Alexander The Highlander

Highland Perthshire – Schottlands verborgene Schönheit

Zwischen den sanften Hügeln des schottischen Tieflands und den wilden Bergen der Highlands liegt eine Region voller Überraschungen. Highland Perthshire begeistert mit uralten Wäldern, abgeschiedenen Tälern wie Glen Lyon, rauschenden Flüssen und charmanten Orten wie Dunkeld und Aberfeldy. Hier zeigt sich Schottland von einer ursprünglichen, oft überraschend stillen Seite. Abseits der berühmten Reiserouten entdecken wir eine Landschaft, die nicht nur mit ihrer Schönheit fasziniert, sondern auch mit einer lebendigen Kultur, außergewöhnlichen Menschen und vielen verborgenen Schätzen.

Foto: Alexander The Highlander

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil

„Wilde Wurzeln“ ist eine zehntägige kulinarische Entdeckungsreise in einer kleinen Gruppe von maximal acht Gästen durch Perthshire, das grüne Herz Schottlands. Sie verbindet leichte bis moderate Wanderungen mit außergewöhnlichen Genusserlebnissen, persönlichen Begegnungen und spannenden Einblicken in die Natur, Geschichte und Handwerkstraditionen der Region.

Unsere Reise führt uns von den herbstlichen Wäldern rund um Dunkeld über die fruchtbaren Täler von Strathearn und die abgeschiedene Bergwelt von Glen Lyon bis nach Aberfeldy und Killiecrankie. Unterwegs entdecken wir nicht nur die landschaftliche Vielfalt Perthshires, sondern vor allem die Menschen, die diese Gegend mit ihren Ideen, ihrer Arbeit und ihrer Leidenschaft prägen. Wir besuchen kleine Manufakturen und landwirtschaftliche Betriebe, erfahren mehr über die Herkunft regionaler Lebensmittel und dürfen bei ausgewählten Erlebnissen selbst mit anpacken, probieren und experimentieren.

Die Kulinarik spielt dabei eine besondere Rolle. Unsere Genussreise reicht von bodenständigem Handwerk und gemeinsamem Kochen am offenen Feuer bis zu kreativen Restaurantkonzepten und außergewöhnlicher Spitzenküche. Dabei geht es uns nicht allein um gutes Essen, sondern um die Geschichten dahinter: Woher kommen die Zutaten? Wer stellt sie her? Und wie entstehen aus überliefertem Wissen und neuen Ideen ganz eigene Geschmackserlebnisse?

Auch die Natur entdecken wir auf vielfältige Weise. Unsere Wanderungen führen überwiegend über gut begehbare Waldwege, kleinere Pfade und durch offene Landschaften. Sie sind bewusst nicht als sportliche Herausforderung angelegt, sondern geben uns Gelegenheit, die Umgebung in Ruhe kennenzulernen. Dazu kommen besondere Erlebnisse wie eine geführte Kanusafari auf den Spuren der Biber und ein Tag, an dem wir uns mit traditionellen Fertigkeiten und der Zubereitung von Speisen in der Wildnis beschäftigen.

Wir übernachten in vier sorgfältig ausgewählten, persönlich geführten Unterkünften, in denen wir jeweils mehrere Nächte verbringen. So bleibt trotz der zahlreichen Entdeckungen Zeit zum Ankommen und Genießen. Die überschaubare Gruppengröße ermöglicht persönliche Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse, die bei größeren Reisen kaum in dieser Form möglich wären.

Diese Reise richtet sich an neugierige Genießer, Naturliebhaber und Menschen, die Schottland jenseits der bekannten Sehenswürdigkeiten kennenlernen möchten. Wer Freude an gutem Essen, neuen Geschmackserlebnissen, authentischem Handwerk und kleinen Abenteuern hat, wird hier eine Seite Schottlands entdecken, die in keinem gewöhnlichen Reiseführer zu finden ist.

Entstehungsgeschichte

Entstehungs-geschichte

Manchmal liegen die schönsten Entdeckungen direkt vor der eigenen Haustür. Man muss nur lernen, genauer hinzuschauen.

Perthshire ist für uns längst mehr als eine Region Schottlands, durch die wir auf dem Weg in die Highlands fahren. Es ist unser Zuhause geworden. Hier leben und arbeiten wir, hier kennen wir die kleinen Straßen, die versteckten Waldwege und die Orte, an denen man auch nach vielen Jahren noch etwas Neues entdecken kann. Und vor allem begegnen wir immer wieder Menschen, deren Geschichten uns begeistern.

Da ist der Bäcker, der seinem Sauerteig die Zeit gibt, die er braucht. Die Menschen, die aus heimischen Pflanzen und Früchten ungewöhnliche Getränke kreieren. Landwirte, die ihre Erzeugnisse mit großer Sorgfalt herstellen, und Köche, die mit Neugier und erstaunlicher Kreativität aus den Zutaten ihrer Umgebung etwas ganz Eigenes schaffen. Hinter vielen dieser Entdeckungen stehen Menschen, die nicht einfach nur ein Produkt verkaufen, sondern mit Überzeugung und Leidenschaft ihren eigenen Weg gehen.

Mit der Zeit entstand daraus eine Frage: Warum fahren so viele Schottlandreisende an all diesen besonderen Orten vorbei, ohne zu ahnen, welche Schätze sich hier verbergen?

Perthshire liegt mitten im Herzen Schottlands und wird doch oft nur als Durchgangsregion wahrgenommen. Dabei vereint kaum eine andere Gegend auf so engem Raum eine solche Vielfalt an Landschaften, Traditionen und kulinarischen Ideen. Hier treffen wilde Bergtäler auf fruchtbare Felder, jahrhundertealtes Handwerk auf moderne Genusskultur und bodenständige Gastfreundschaft auf eine Küche, die längst weit über Schottland hinaus Aufmerksamkeit verdient.

So wuchs nach und nach der Wunsch, eine Reise zu entwickeln, die genau diesen Geschichten Raum gibt. Eine Reise, bei der wir nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit eilen, sondern uns Zeit nehmen, Menschen kennenzulernen, hinter Türen zu schauen, die gewöhnlich verschlossen bleiben, und gemeinsam Dinge auszuprobieren. Bei der wir draußen unterwegs sind, die Jahreszeiten bewusst erleben und entdecken, wie eng die Landschaft mit dem verbunden ist, was später auf unseren Tellern landet.

Der Herbst erschien uns dafür als besonders schöne Reisezeit. Wenn sich die Wälder Perthshires langsam golden färben, die Ernte eingebracht wird und die Natur noch einmal eine Fülle an Farben, Düften und Aromen bereithält, lässt sich diese Verbindung auf ganz besondere Weise erleben. Und nach einem Tag draußen gibt es kaum etwas Schöneres, als an einem gemeinsamen Tisch Platz zu nehmen und sich von guter Küche überraschen zu lassen.

Aus diesen Gedanken ist schließlich „Wilde Wurzeln“ entstanden. Der Name erzählt von der ursprünglichen Natur Perthshires, von alten Traditionen und von Menschen, die ihrer Heimat verbunden bleiben und gleichzeitig Neues wagen. Aber auch von unseren eigenen Wurzeln, die wir hier über die Jahre geschlagen haben.

Mit dieser Reise möchten wir euch nicht einfach nur eine weitere schöne Ecke Schottlands zeigen. Wir möchten euch ein Stück unserer Heimat näherbringen – mit all den Menschen, Geschichten und kulinarischen Entdeckungen, die sie für uns so besonders machen.

Anspruch an Fitness & Kondition

Für diese Reise sind eine normale Grundkondition, Freude an Bewegung in der Natur und etwas Trittsicherheit ausreichend. Unsere Wanderungen sind überwiegend leicht und bewusst so gewählt, dass genügend Zeit bleibt, die Landschaft zu genießen. Einzelne Abschnitte führen über schmale, unebene oder bei feuchter Witterung rutschige Waldpfade und können auch kurze, steilere Anstiege enthalten.

Besondere Wandererfahrung oder technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auch für unsere geführte Biber-Kanusafari sind keine Paddelkenntnisse notwendig; eine grundsätzliche Beweglichkeit und die Bereitschaft, selbst aktiv zu paddeln, sollten jedoch vorhanden sein. Die Teilnahme an einzelnen Wanderungen kann bei Bedarf ausgelassen werden.

Durchschnittliche Intensität

 

∅ 

⥣ min

⥥ max

Wandern

6 km

5 km

8 km

Aufstieg

170 m

40 m

290 m

Gehzeit

2.5 h

2 h

3 h

 

∅ 

⥣

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Wandern

6 km

5 km

8 km

Aufstieg

170 m

40 m

290 m

Gehzeit

2.5 h

2 h

3 h

Die angegebenen Gehzeiten sind Durchschnittswerte und dienen der Orientierung. Je nach Wetter, Wegbeschaffenheit und Gruppendynamik können die tatsächlichen Gehzeiten variieren. Unsere Wanderungen werden regelmäßig durch Pausen und interessante Entdeckungen unterbrochen. Im Mittelpunkt dieser Reise stehen nicht sportliche Leistungen, sondern das gemeinsame Erleben von Natur, Kulinarik und den Menschen Perthshires.

Die genaue Gestaltung der Wanderungen erfolgt durch die Reiseleitung vor Ort unter Berücksichtigung von Wetter, Sicherheitsaspekten und Gruppenzusammensetzung.

Relative Intensität

Die Grafik zeigt den Verlauf der täglichen Anforderungen im Rahmen dieser Reise. Jeder Balken steht für die relative Intensität des jeweiligen Tages und macht sichtbar, wie sich fordernde und ruhigere Etappen über die Tour hinweg verteilen.

Diese Grafik ordnet die Reise im Gesamtkontext ein. Sie zeigt die Spannweite der Tagesintensitäten dieser Tour (von ruhigeren bis zu fordernden Tagen) sowie den durchschnittlichen Anspruch im Vergleich zu allen anderen Reisen.

Unterbringung

  • The Taybank Hotel o.ä. (2 Nächte):

    Unsere Reise beginnt direkt am Ufer des River Tay, mitten im historischen Städtchen Dunkeld. Das Taybank ist weit mehr als ein gewöhnliches Hotel: Mit seiner lebendigen Bar, dem großen Garten am Fluss und seiner langen Verbindung zur schottischen Musikszene gehört es fest zum Leben des Ortes. Die individuell gestalteten Zimmer verbinden natürliche Farben, ausgewählte Vintage-Möbel und liebevolle Details mit modernem Komfort. Besonders schön finden wir die Lage: Morgens liegt der Tay praktisch vor unserer Tür, und die kleinen Gassen, Cafés und Geschäfte von Dunkeld sind nur wenige Schritte entfernt. Ein wunderbar persönlicher Ort, um in Perthshire anzukommen.

  • Coorie Inn o.ä. (2 Nächte):

    Im kleinen Dorf Muthill erwartet uns ein ehemaliges Gasthaus aus dem 18. Jahrhundert, das mit viel Gespür für seine Geschichte in ein gemütliches Boutiquehotel verwandelt wurde. Alte Holzbalken und rustikale Details treffen auf stilvoll eingerichtete Zimmer und eine warme, einladende Atmosphäre. Der Name ist dabei durchaus Programm: Das schottische Wort „coorie“ beschreibt dieses wohlige Gefühl, wenn man es sich so richtig gemütlich macht. Besonders hervorzuheben ist auch das hauseigene Restaurant, dessen moderne schottische Küche mit zwei AA-Rosetten ausgezeichnet wurde. Hier genießen wir am ersten Abend unseres Aufenthalts ein gemeinsames Essen, bevor wir am folgenden Tag die kulinarischen Schätze der weiteren Umgebung erkunden.

  • Errichel Cottages o.ä. (3 Nächte):

    Für die nächsten drei Nächte tauschen wir das klassische Hotel gegen ein ganz besonderes Stück Landleben. Oberhalb von Aberfeldy liegt Errichel, ein familiengeführter Bauernhof mit weitläufigen Gärten, Wiesen und herrlichen Ausblicken über die Hügel Highland Perthshires. Unsere gemütlichen Ferienhäuser bieten viel Platz, behagliche Wohnbereiche, Holzöfen und eine Atmosphäre, in der man sich schnell zu Hause fühlt. Hühner laufen frei über das Gelände, Pferde stehen auf den Weiden und gleich vor der Haustür beginnen kleine Wege durch die umliegende Landschaft. Hier dürfen wir das Leben auf einem schottischen Bauernhof aus nächster Nähe kennenlernen, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Besonders schön: Mit dem Thyme Bistro gehört auch eine ausgezeichnete Adresse für regionale Küche zum Hof.

  • Pine Trees Hotel o.ä. (2 Nächte):

    Zum Abschluss unserer Reise haben wir uns einen Ort ausgesucht, an dem schottische Gastlichkeit und stilvolle Geborgenheit auf besondere Weise zusammenfinden. Inmitten eines weitläufigen Gartens mit alten Bäumen und verwunschenen Waldwegen erwartet uns das Pine Trees Hotel, ein prachtvolles viktorianisches Herrenhaus aus dem Jahr 1892, etwas oberhalb von Pitlochry. Nach einer aufwendigen Neugestaltung verbindet das Haus seinen historischen Charme mit zeitgemäßem Komfort: individuell eingerichtete Zimmer, edle Naturmaterialien, behagliche Kamine und liebevoll durchdachte Details schaffen eine Atmosphäre, in der man sich sofort willkommen fühlt. In der gemütlichen Bar Flora laden ausgewählte schottische Whiskys und raffinierte Cocktails zum Verweilen ein, während das hauseigene Restaurant Fauna die Aromen der Region aufgreift. Für unsere letzten beiden Nächte bietet uns das Pine Trees einen wunderbar entspannten Rückzugsort – und den stilvollen Rahmen, um die vielen Eindrücke unserer Reise noch einmal Revue passieren zu lassen.

Verpflegung

Wer Schottland kulinarisch entdecken möchte, sollte sich auf weit mehr als Haggis, Fish & Chips und ein gutes Glas Whisky freuen dürfen. Gerade in Perthshire hat sich in den vergangenen Jahren eine faszinierende Genusskultur entwickelt, in der hervorragende regionale Zutaten, traditionelles Handwerk und kreative Ideen aufeinandertreffen. Auf unserer Reise möchten wir euch diese Vielfalt zeigen – und dabei nicht nur außergewöhnlich gut essen, sondern auch die Menschen kennenlernen, die hinter all den Köstlichkeiten stehen.

Unsere kulinarische Entdeckungsreise beginnt in Dunkeld bei Redwood Wines.  In dem kleinen Restaurant und Weinladen von Roseanna und Morgwn Preston-Jones treffen sorgfältig ausgewählte Weine auf eine überraschend kreative Küche. Dass hier mit viel Leidenschaft gearbeitet wird, hat sich längst herumgesprochen: Der Good Food Guide kürte Redwood 2025 zum besten lokalen Restaurant Schottlands und platzierte es 2026 auf Rang 15 seiner 100 besten lokalen Restaurants Großbritanniens. Ein wunderbarer Auftakt, der zeigt, dass große kulinarische Erlebnisse nicht unbedingt große Restaurants brauchen.

In den folgenden Tagen entdecken wir die unterschiedlichsten Seiten der schottischen Küche. Auf der Ballintaggart Farm erwartet uns ein besonderes kulinarisches Erlebnis, bei dem die Freude am gemeinsamen Kochen und Genießen im Mittelpunkt steht. Im Coorie Inn  dürfen wir uns auf moderne schottische Küche in gemütlicher Atmosphäre freuen, ausgezeichnet mit zwei AA-Rosetten und vom Michelin Guide empfohlen. Einen ganz anderen Akzent setzt unser privates Abendessen bei Nelson Reposo im Italba Dining : Hier begegnen italienische Kochtraditionen den Zutaten und Aromen Schottlands. Und auf Errichel  erleben wir bei einem besonderen Abendessen, wie eng gutes Essen, Landwirtschaft und die Geschichten der Menschen miteinander verbunden sein können.

Auch abseits der Restaurantküchen gibt es viel zu entdecken. Wir schauen einem Bäcker bei der Arbeit mit Sauerteig und Holzofen über die Schulter, lernen die Herstellung von Käse und kalt gepresstem Rapsöl kennen und erfahren, wie aus regionalen Früchten ungewöhnliche Weine entstehen. Bei einer Kaffeerösterei beschäftigen wir uns mit den Aromen frisch gerösteter Bohnen, während uns andere Begegnungen in die Welt der schottischen Braukunst und Spirituosen führen. Natürlich darf dabei immer wieder probiert werden!

Besonders am Herzen liegen uns die Erlebnisse, bei denen wir selbst aktiv werden. Gemeinsam mit Menschen, die sich bestens mit den Schätzen der heimischen Natur auskennen, entdecken wir wilde Pflanzen und ihre Verwendung in der Küche. Und bei einem besonderen Tag im Wald bereiten wir unsere eigene Mahlzeit über offenem Feuer zu. Hier wird aus der Frage, woher unser Essen kommt, eine Erfahrung, die wir mit allen Sinnen machen dürfen.

Zu den weiteren kulinarischen Stationen gehören das Thyme Bistro auf Errichel und das Grandtully Hotel Restaurant , das ebenfalls zur Ballintaggart-Familie gehört. Hier begegnen wir ihrer unverwechselbaren kulinarischen Handschrift erneut, diesmal in einem anderen Ambiente und mit eigenen kreativen Akzenten.

In Blair Atholl erwartet uns außerdem The Loft Restaurant, das Adrian und Nicoletta Musat mit viel persönlichem Engagement führen. In seinem gemütlichen, rustikalen Ambiente genießen wir eine Küche, die hochwertige schottische Zutaten mit klassischen und modernen Einflüssen verbindet. Für seine besondere Atmosphäre und Gastfreundschaft wurde das Restaurant bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2023 und 2024 als Romantic Restaurant of the Year bei den Scottish Restaurant Awards. So erleben wir immer wieder, wie unterschiedlich sich die Zutaten einer Region auf den Teller bringen lassen – mal unkompliziert und bodenständig, mal raffiniert und voller Überraschungen.

Den krönenden Abschluss bildet unser Abendessen im Killiecrankie House . Das Restaurant von Tom und Matilda Tsappis wurde 2026 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und zählt zu den spannendsten kulinarischen Adressen Schottlands. Im Mittelpunkt steht eine außergewöhnliche Verbindung aus hochwertigen schottischen Zutaten, japanisch inspirierten Techniken und großer handwerklicher Präzision. Die offene Küche ist dabei selbst Teil des Erlebnisses: Wir können dem Küchenteam bei seiner Arbeit zusehen und verfolgen, wie Gang für Gang eines kunstvollen Tastingmenüs entsteht. Ein Abend, auf den wir uns ganz besonders freuen!

Im Reisepreis enthalten sind neun Frühstücke, acht Abendessen und zwei Mittagessen. Dazu gehören unsere gemeinsamen Koch- und Genusserlebnisse sowie die im Reiseprogramm vorgesehenen Verkostungen. An einem Abend bleibt die Restaurantwahl bewusst euch selbst überlassen. Getränke zu den Mahlzeiten sind, sofern nicht ausdrücklich als Bestandteil einer Verkostung vorgesehen, nicht im Reisepreis enthalten.

Bei all dem geht es uns nicht darum, möglichst viele berühmte Restaurants zu besuchen oder Auszeichnungen zu sammeln. Vielmehr möchten wir euch zeigen, wie vielfältig und lebendig die kulinarische Welt Perthshires ist – vom einfachen Brot aus dem Holzofen bis zum aufwendig komponierten Menü. Denn oft sind es gerade die persönlichen Begegnungen und unerwarteten Geschmackserlebnisse, die uns besonders lange in Erinnerung bleiben.

Klima & Reisezeit

Der Oktober ist eine wunderbare Zeit, um Perthshire von seiner besonders stimmungsvollen Seite kennenzulernen. Die Wälder rund um Dunkeld, Aberfeldy und Killiecrankie beginnen sich in leuchtende Gold-, Orange- und Rottöne zu verwandeln, während die tief stehende Herbstsonne die Hügel und Täler in ein warmes Licht taucht. An klaren Tagen sorgt die frische Luft für herrliche Fernblicke, und über den Flüssen und Wäldern liegt am Morgen manchmal noch ein feiner Nebelschleier.

Anfang Oktober bewegen sich die Tagestemperaturen in Perthshire üblicherweise zwischen etwa 10 und 14 °C, können bei Sonnenschein aber durchaus angenehmer ausfallen. Morgens und abends wird es bereits deutlich kühler, gelegentlich sind auch erste frostige Nächte möglich. Wie überall in Schottland müssen wir mit wechselhaftem Wetter rechnen: Sonnige Abschnitte, Wolken, Wind und Regenschauer können sich innerhalb weniger Stunden abwechseln.

Für unsere Reise ist diese Jahreszeit besonders reizvoll, denn der Herbst bringt nicht nur eine außergewöhnliche Farbenpracht, sondern auch eine Fülle saisonaler Zutaten mit sich. Pilze, Beeren, Wurzelgemüse und andere herbstliche Köstlichkeiten prägen nun die Speisekarten vieler Restaurants und geben unserer kulinarischen Entdeckungsreise einen ganz eigenen Charakter.

„Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur ungeeignete Kleidung!“ Dieses Motto nehmen wir uns in Schottland gerne zu Herzen. Mit wetterfester Kleidung, guten Wanderschuhen und dem bewährten Zwiebelprinzip sind wir für unsere Unternehmungen bestens gerüstet. Unsere Wanderungen sind bewusst überschaubar gehalten, sodass auch bei herbstlichen Bedingungen genügend Zeit bleibt, die Landschaft zu genießen. Und sollte uns zwischendurch ein Regenschauer erwischen, warten oft schon ein gemütliches Café, eine warme Küche oder ein gutes Glas schottischen Whiskys auf uns.

Gerade diese Mischung aus farbenprächtiger Natur, frischer Herbstluft und behaglichen Genussmomenten macht den Oktober für uns zu einer besonders schönen Reisezeit in Perthshire.

Wichtiger Hinweis

In Schottland kann das Wetter im Herbst rasch wechseln. Daher behalten wir uns vor, einzelne Wanderungen und Naturerlebnisse bei ungünstigen Witterungsbedingungen anzupassen oder durch geeignete Alternativen zu ersetzen. Dabei stehen die Sicherheit unserer Gäste und ein möglichst schönes gemeinsames Reiseerlebnis stets im Vordergrund.

Kulinarische Schottlandreise – Von der Farm zur Sterneküche

Schottland hat sich längst zu einem spannenden Reiseziel für Feinschmecker entwickelt. Gerade in Perthshire verbinden leidenschaftliche Köche und kreative Produzenten hervorragende regionale Zutaten mit neuen Ideen. Kleine Manufakturen, familiengeführte Restaurants und ausgezeichnete Küchen erzählen von einer Genusskultur, die weit über die bekannten schottischen Spezialitäten hinausgeht. Auf unserer kulinarischen Reise erleben wir diese Vielfalt aus nächster Nähe – vom handwerklich gebackenen Sauerteigbrot bis zu einem außergewöhnlichen Tastingmenü im Michelin-Sterne-Restaurant Killiecrankie House.

Foto: Alexander Baxter

Kulinarische Schottlandreise – Von der Farm zur Sterneküche

Schottland hat sich längst zu einem spannenden Reiseziel für Feinschmecker entwickelt. Gerade in Perthshire verbinden leidenschaftliche Köche und kreative Produzenten hervorragende regionale Zutaten mit neuen Ideen. Kleine Manufakturen, familiengeführte Restaurants und ausgezeichnete Küchen erzählen von einer Genusskultur, die weit über die bekannten schottischen Spezialitäten hinausgeht. Auf unserer kulinarischen Reise erleben wir diese Vielfalt aus nächster Nähe – vom handwerklich gebackenen Sauerteigbrot bis zu einem außergewöhnlichen Degustationsmenü im Michelin-Sterne-Restaurant Killiecrankie House.

Foto: Alexander Baxter

Dein Tourguide

Rob Schulze

Rob vereint Abenteuerlust mit Herz und einem feinen Gespür für die leisen Details der Natur. Wer mit ihm die Highlands erkundet, erlebt nicht nur spektakuläre Landschaften, sondern die Seele Schottlands – berührend, lebendig und authentisch, voller magischer Entdeckungen.

Rob auf der Insel Kererra (Ausschnitt)

Reiseverlauf

Unsere Reise beginnt mit der Ankunft am Flughafen Edinburgh oder Glasgow, wo wir euch herzlich in Schottland willkommen heißen. Schon während unserer gemeinsamen Fahrt nach Norden lassen wir die geschäftigen Städte hinter uns und tauchen langsam in die sanften Hügel, weiten Täler und ausgedehnten Wälder Perthshires ein. Anfang Oktober beginnt sich die Landschaft in ein buntes Kleid aus Gold, Kupfer und warmen Rottönen zu hüllen – eine wunderbare Zeit, um das Herz Schottlands kennenzulernen.

Unser erstes Ziel ist Dunkeld, ein historisches Städtchen am mächtigen River Tay, umgeben von einigen der schönsten Wälder Schottlands. Hier beziehen wir für die kommenden beiden Nächte unsere Zimmer in einem liebevoll gestalteten kleinen Hotel direkt am Fluss. Mit Blick auf die historische Steinbrücke und die bewaldeten Ufer des Tay dürfen wir erst einmal ganz in Ruhe ankommen. Vielleicht bleibt noch etwas Zeit für einen kleinen Spaziergang durch die Gassen von Dunkeld oder für einen ersten Drink am Fluss.

Am Abend erwartet uns bereits der erste kulinarische Höhepunkt unserer Reise. Nur wenige Schritte von unserer Unterkunft entfernt besuchen wir einen außergewöhnlichen kleinen Ort, an dem sich die Leidenschaft für hervorragende Weine mit einer ebenso ambitionierten wie kreativen Küche verbindet.

Was auf den ersten Blick wie eine gemütliche Weinbar wirkt, entpuppt sich als eine der spannendsten kulinarischen Adressen der Region. Mit viel Gespür für hochwertige Zutaten, saisonale Produkte und überraschende Geschmackskombinationen entstehen hier Gerichte, die zeigen, wie aufregend zeitgemäße schottische Küche sein kann. Dass Redwood Wines 2025 vom Good Food Guide als bestes lokales Restaurant Schottlands ausgezeichnet wurde, kommt nicht von ungefähr.

Bei einem besonderen gemeinsamen Abendessen lernen wir einander kennen, stoßen auf die kommenden Tage an und bekommen einen ersten Vorgeschmack auf das, was uns auf unserer Reise erwartet: außergewöhnliche Menschen, ehrliches Handwerk und eine Küche, die ihre Wurzeln kennt, ohne sich von ihnen Grenzen setzen zu lassen.

  • Wanderungen: –
  • 
Verpflegung: Abendessen im Redwood Wines Restaurant
  • Fahrstrecke: 170 km (Van)
  • 
Fahrzeit: 2h 30min
  • Übernachtung: The Taybank Hotel o.ä.

Nach unserem ersten gemeinsamen Frühstück beginnen wir den Tag dort, wo Perthshire im Herbst besonders eindrucksvoll ist: draußen in der Natur. Rund um Dunkeld und Birnam erwarten uns verwunschene Wälder, mächtige alte Bäume und die Ufer des River Tay. Auf einem gemütlichen Waldspaziergang genießen wir die klare Herbstluft, das Rascheln des Laubes unter unseren Füßen und die goldenen und kupferroten Farbtöne zwischen den Baumkronen. Immer wieder öffnen sich Ausblicke auf den Fluss und die bewaldeten Hänge des Tay-Tals. Einige der uralten Bäume dieser Gegend haben sogar ihren Platz in der schottischen Geschichte und Literatur gefunden – allen voran die berühmte Birnam Oak, die an Shakespeares Macbeth erinnert.

Anschließend wenden wir uns den kulinarischen Geheimnissen der Region zu. Unser erster Besuch führt uns zu Menschen, die sich von den wilden Aromen der schottischen Landschaft inspirieren lassen und daraus außergewöhnliche Spirituosen kreieren. Statt auf die üblichen Zutaten klassischer Destillate zurückzugreifen, stehen hier heimische Pflanzen, Blätter und Blüten im Mittelpunkt. Wir erfahren, wie sich die Düfte und Geschmäcker der Natur einfangen lassen, welche Rolle das Sammeln wilder Zutaten dabei spielt und weshalb ein respektvoller Umgang mit der Landschaft untrennbar mit dieser besonderen Form des Handwerks verbunden ist.

Nicht weniger spannend wird unsere nächste Begegnung. Mit viel Hingabe und einer eigenen kleinen Herde Schweizer Toggenburger Ziegen widmet sich Denise der handwerklichen Käseherstellung. Aus der Milch ihrer Tiere entstehen charaktervolle Käsespezialitäten, deren Herstellung ebenso viel Erfahrung wie Fingerspitzengefühl verlangt. Wir erfahren mehr über das Leben und Arbeiten auf dem Hof, lernen die Besonderheiten der Ziegenmilch kennen und dürfen natürlich auch probieren, was mit so viel Leidenschaft entsteht. Es sind gerade diese persönlichen Begegnungen, die uns zeigen, wie eng die kulinarischen Traditionen Perthshires mit den Menschen und ihrer Heimat verwoben sind.

Am Nachmittag erwartet uns schließlich ein ganz besonderes Erlebnis. Bei Ballintaggart, einer der spannendsten kulinarischen Adressen Perthshires, dürfen wir selbst aktiv werden. In der hauseigenen Cook School dreht sich alles um die Freude am Kochen, um saisonale Zutaten und darum, aus guten regionalen Produkten etwas Besonderes entstehen zu lassen. Unter fachkundiger Anleitung entdecken wir neue Techniken, tauschen Ideen aus und lassen uns von der kreativen Küche inspirieren, die Ballintaggart so besonders macht.

Zum Abschluss genießen wir gemeinsam, was unter fachkundiger Anleitung in der Küche entstanden ist. Bei gutem Essen und angeregten Gesprächen klingt ein Tag aus, an dem wir Perthshire nicht nur von seiner landschaftlich schönen, sondern vor allem von seiner geschmackvollen und überraschend vielseitigen Seite kennengelernt haben.

  • Wanderungen: Distanz: ca. 6 km, Aufstieg: ca. 40 hm, Abstieg: ca. 40 hm, Gehzeit: ca. 2h
  • Verpflegung: Frühstück in unserer Unterkunft, Abendessen im Ballintaggart Farm Restaurant
  • Fahrstrecke: 110 km (Van)
  • 
Fahrzeit: 2h 30min
  • Übernachtung: The Taybank Hotel o.ä.

Nach einem gemütlichen Frühstück verabschieden wir uns von Dunkeld und machen uns auf den Weg in eine andere Ecke Perthshires. Die Landschaft verändert sich allmählich: Statt der dichten Wälder entlang des River Tay erwarten uns rund um Crieff offenere Täler, sanfte Hügel und die weiten Ausblicke von Strathearn. Hier, am Übergang zwischen den Highlands und dem schottischen Tiefland, entdecken wir eine Region, die trotz ihrer landschaftlichen Schönheit bei vielen Schottlandreisenden kaum auf dem Radar steht.

Bevor wir uns den kulinarischen Geheimnissen dieser Gegend widmen, zieht es uns zunächst noch einmal hinaus in die Natur. Auf einer Rundwanderung über den Knock of Crieff wechseln sich Waldabschnitte mit offenen Lichtungen und Aussichtspunkten ab. Besonders schön ist der Moment, wenn sich zwischen den Bäumen der Blick über das Tal öffnet und wir die Landschaft, die wir gerade erst durchquert haben, aus einer ganz anderen Perspektive betrachten können. Anfang Oktober sorgen die ersten kräftigen Herbstfarben für zusätzliche Akzente – und vielleicht entdecken wir unterwegs schon die eine oder andere Spur dessen, was diese Jahreszeit auch kulinarisch so besonders macht.

Nach einer kleinen Mittagspause widmen wir uns einer anderen schottischen Leidenschaft: dem Whisky. Wir besuchen The Glenturret, eine der ältesten noch betriebenen Whiskybrennereien Schottlands, deren Geschichte bis ins Jahr 1763 zurückreicht. Hier scheint die Zeit stellenweise ein wenig langsamer zu vergehen. Noch heute wird mit großer Sorgfalt und traditionellen Verfahren gearbeitet, um aus wenigen Zutaten einen Whisky voller Charakter entstehen zu lassen. Bei einem Blick hinter die Kulissen erfahren wir, wie viel Erfahrung, Geduld und handwerkliches Können in jedem einzelnen Tropfen stecken. Natürlich darf auch eine Kostprobe des berühmten schottischen Lebenswassers nicht fehlen.

Doch Perthshire hat noch eine weitere Überraschung für uns bereit. Nur eine kurze Fahrt entfernt verbirgt sich hinter alten Mauern eine der außergewöhnlichsten Gartenanlagen Schottlands. Die Drummond Castle Gardens entführen uns in eine Welt kunstvoll geschnittener Hecken, geometrischer Beete und jahrhundertealter Gartengeschichte. Schon Königin Victoria wandelte hier durch die Anlagen, deren eindrucksvolle Symmetrie einen faszinierenden Gegensatz zu den wilden Wäldern unseres Vormittags bildet. Besonders im sanften Licht des Herbstes entfaltet dieser geschichtsträchtige Ort seinen ganz eigenen Zauber.

Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich das kleine Dorf Muthill, wo wir für die kommenden beiden Nächte unser neues gemütliches Zuhause finden. Nach einem abwechslungsreichen Tag dürfen wir erst einmal ankommen und es uns im Coorie Inn bequem machen. Am Abend erwartet uns die Küche des hauseigenen Restaurants, bevor wir uns in die behagliche Atmosphäre unseres kleinen Gasthauses zurückziehen.

  • Wanderungen: Distanz: ca. 6 km, Aufstieg: ca. 200 hm, Abstieg: ca. 200 hm, Gehzeit: ca. 2h
  • Verpflegung: Frühstück in unserer Unterkunft & à la carte Abendessen im Coorie Inn
  • Fahrstrecke: 50 km (Van)

  • Fahrzeit: 1h
  • Übernachtung: Coorie Inn o.ä.

Manchmal sind es die Menschen hinter einem Produkt, die uns besonders in Erinnerung bleiben. Menschen, die ihren eigenen Weg gehen, an alten Handwerkstraditionen festhalten und mit erstaunlich viel Geduld etwas schaffen, das man nicht einfach im Supermarktregal findet. Heute lernen wir gleich mehrere solcher Persönlichkeiten kennen – und entdecken dabei eine Seite Perthshires, die vielen Schottlandreisenden verborgen bleibt.

Unser erster Weg führt uns nach Comrie, wo sich hinter den Mauern eines ehemaligen Kriegsgefangenenlagers eine ungewöhnliche Backstube verbirgt. In den historischen Gebäuden von Cultybraggan Camp hat Wild Hearth Bakery ein Zuhause gefunden. Hier dreht sich alles um gutes Brot, natürliche Zutaten und die Zeit, die ein wirklich guter Sauerteig braucht. Bei einem persönlichen Blick hinter die Kulissen erfahren wir, wie aus Mehl, Wasser und einer lebendigen Kultur charaktervolle Brote entstehen und welche Rolle der holzbefeuerte Ofen dabei spielt. Besonders faszinierend ist der Gegensatz zwischen der bewegten Geschichte dieses Ortes und dem lebendigen Handwerk, das heute hier gepflegt wird.

Anschließend folgen wir den Spuren eines weiteren regionalen Erzeugnisses, das in vielen schottischen Küchen längst seinen festen Platz hat. Auf einem familiengeführten Landwirtschaftsbetrieb bei Madderty erfahren wir, wie aus den leuchtend gelben Rapsfeldern Perthshires ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl entsteht. Hier beginnt die Geschichte nicht erst in der Ölpresse, sondern draußen auf den eigenen Feldern. Wir lernen die verschiedenen Arbeitsschritte kennen und entdecken, wie vielseitig sich ein so alltäglich erscheinendes Produkt in der Küche einsetzen lässt. Hier zeigt sich einmal mehr, wie viel Wissen, Erfahrung und Sorgfalt hinter guten Lebensmitteln stecken.

Für den Nachmittag zieht es uns weiter nach Osten. Die Landschaft wird zunehmend flacher, die Felder weiter, und schließlich begegnen wir einem alten Bekannten wieder: dem River Tay. Doch mit dem Fluss, den wir wenige Tage zuvor bei Dunkeld kennengelernt haben, scheint er hier kaum noch etwas gemeinsam zu haben. Bei Errol ist aus dem Fluss zwischen bewaldeten Hügeln ein breites, von den Gezeiten beeinflusstes Gewässer geworden, das sich langsam dem Meer entgegenstreckt. Auf unserer Wanderung durch die fruchtbare Carse of Gowrie wechseln sich offene Felder, kleine Waldstücke und die ausgedehnten Schilfgürtel am Ufer ab. Mit etwas Glück beobachten wir Wasservögel in den Feuchtgebieten und genießen die besondere Weite dieser Landschaft, die einen ganz anderen Charakter besitzt als die Täler im Herzen der Highlands.

Dass die fruchtbaren Böden und das milde Klima dieser Gegend auch ungewöhnliche kulinarische Ideen hervorbringen, erleben wir bei unserem nächsten Besuch. Bei Cairn o’ Mhor entstehen aus Beeren, Früchten und Blüten überraschende Weine, die mit klassischen Traubenweinen nur wenig gemeinsam haben. Wir tauchen in die Geschichte dieses eigenwilligen Familienunternehmens ein, erfahren, wie aus heimischen Zutaten ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen entstehen, und dürfen natürlich auch selbst probieren. Vielleicht begegnen uns dabei sogar einige Früchte wieder, die wir bisher eher von Spaziergängen als aus dem Weinglas kennen.

Nach diesen abwechslungsreichen Entdeckungen kehren wir am späten Nachmittag zu unserer Unterkunft zurück. Doch der Abend hält noch eine ganz besondere Begegnung für uns bereit: Nelson empfängt uns in seiner privaten Küche. Statt eines gewöhnlichen Restaurantbesuchs erwartet uns ein Abend an einer gemeinsamen Tafel, ganz nah am Geschehen. Während Nelson für uns kocht, können wir ihm über die Schulter schauen und erleben, wie er seine italienischen Wurzeln mit den Zutaten seiner schottischen Wahlheimat verbindet. Es wird ein Abend, an dem nicht nur das Essen im Mittelpunkt steht, sondern auch die Geschichten dahinter, die Freude am Kochen und das gemeinsame Genießen. Ein schöner Abschluss für einen Tag, der uns gezeigt hat, wie viel Persönlichkeit in den kulinarischen Schätzen Perthshires steckt.

  • Wanderungen: Distanz: ca. 7 km, Aufstieg: ca. 50 hm, Abstieg: ca. 50 hm, Gehzeit: ca. 2h 30min
  • Verpflegung: Frühstück in unserer Unterkunft, Abendessen in der privaten Küche von Nelson
  • Fahrstrecke: 160 km (Van)

  • Fahrzeit: 2h 45min
  • Übernachtung: Coorie Inn o.ä.

Heute lassen wir die sanften Hügel rund um Muthill hinter uns und brechen zu einer Entdeckungsreise auf, die uns tief in das Herz der schottischen Highlands führt. Unser Ziel ist Glen Lyon, eines der längsten und abgeschiedensten Täler Schottlands. Schon die Fahrt dorthin verspricht ein kleines Abenteuer: Die Straßen werden schmaler, die Berge rücken näher zusammen und hinter jeder Kurve eröffnet sich ein neuer Blick auf diese stille, ursprüngliche Landschaft.

Zunächst führt uns unser Weg nach Killin, wo sich der River Dochart in einer eindrucksvollen Folge von Stromschnellen und Wasserfällen durch den Ort zwängt. Zwischen den alten Steinbrücken und den vom Wasser glatt geschliffenen Felsen legen wir einen kurzen Halt ein, bevor wir weiter in die Berge fahren. Vielleicht bleibt auch Zeit für eine kleine schottische Spezialität aus der Region, denn selbst auf dieser Fahrt gibt es immer wieder kulinarische Entdeckungen zu machen.

Über eine schmale Bergstraße erreichen wir schließlich Glen Lyon. Hier scheint der Alltag weit entfernt. Kleine Höfe liegen verstreut zwischen Wiesen und Berghängen, alte Steinmauern begleiten unseren Weg und der River Lyon schlängelt sich durch das Tal. An manchen Stellen erinnert die Landschaft beinahe an eine andere Zeit. Wir halten unterwegs immer wieder dort an, wo uns ein besonders schöner Ausblick, ein geschichtsträchtiger Ort oder einfach die Atmosphäre dieses abgelegenen Landstrichs zum Verweilen einlädt.

Doch natürlich wollen wir Glen Lyon nicht nur vom Fahrzeug aus kennenlernen. Bei Kerrowmore schnüren wir unsere Wanderschuhe und folgen schmalen Pfaden durch Wälder, vorbei an kleinen Wasserfällen und versteckten Waldseen. Stellenweise geht es etwas steiler bergauf, doch immer wieder belohnen uns Lichtungen und offene Bergrücken mit herrlichen Ausblicken über das Tal. Anfang Oktober beginnen sich die Wälder in warme Herbstfarben zu kleiden, während zwischen den alten Kiefern und entlang der Wasserläufe eine ganz eigene, beinahe verwunschene Stimmung herrscht. Eine Wanderung, bei der es weniger darum geht, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, als darum, die vielen kleinen Besonderheiten dieser Landschaft zu entdecken.

Auf unserer Weiterfahrt verlassen wir allmählich die Abgeschiedenheit des Tals. In Fortingall begegnen wir einem außergewöhnlichen Zeugen der Vergangenheit: einer uralten Eibe, die hier bereits seit Jahrtausenden wächst. Vielleicht stand dieser Baum schon an seinem Platz, als die Menschen der Eisenzeit ihre Häuser am nahe gelegenen Loch Tay errichteten. Wie viele Generationen mögen wohl schon unter seinen Zweigen gestanden haben?

Am Loch Tay selbst können wir anschließend entdecken, wie die Menschen jener Zeit in dieser Landschaft lebten. Im Scottish Crannog Centre tauchen wir in ihren Alltag ein. Statt Geschichte nur hinter Glas zu betrachten, erleben wir hier alte Fertigkeiten aus nächster Nähe. Wir erfahren, wie damals Getreide verarbeitet, Lebensmittel zubereitet, Werkzeuge hergestellt und alltägliche Gegenstände aus den Materialien der Umgebung gefertigt wurden. Beim Blick in die nachgebauten Häuser und bei den handwerklichen Vorführungen wird deutlich, wie viel Einfallsreichtum und Wissen über die Natur schon damals zum täglichen Leben gehörten. Und manches, was uns heute als bewusste Rückbesinnung auf natürliche Zutaten und traditionelle Herstellung begegnet, war für diese Menschen schlicht selbstverständlich.

Nach diesem Ausflug durch Landschaft und Jahrtausende setzen wir unsere Fahrt nach Aberfeldy fort. Oberhalb des Tay-Tals erwartet uns auf Errichel ein ganz besonderer Ort für die kommenden drei Nächte. Auf dem bewirtschafteten Bauernhof, umgeben von Wiesen, Tieren und weiten Ausblicken über die Hügel Perthshires, beziehen wir unsere gemütlichen Unterkünfte und dürfen erst einmal in aller Ruhe ankommen.

Am Abend bleiben wir gleich hier. Bei einem eigens für unsere Gruppe zubereiteten Essen kommen wir zusammen, genießen die Küche unserer Gastgeber und lassen uns vielleicht die eine oder andere Geschichte über das Leben und Arbeiten auf diesem besonderen Fleckchen Erde erzählen. Nach einem Tag voller Wege, Begegnungen und Entdeckungen gibt es kaum einen schöneren Abschluss, als gemeinsam am Tisch zu sitzen und sich auf die kommenden Tage zu freuen.

  • Wanderungen: Distanz: ca. 5 km, Aufstieg: ca. 220 hm, Abstieg: ca. 220 hm, Gehzeit: ca. 2h
  • Verpflegung: Frühstück in unserer Unterkunft, privates Abendessen in unserer Unterkunft
  • Fahrstrecke: 120 km (Van)
  • 
Fahrzeit: 2h 45min
  • Übernachtung: Errichel Cottages o.ä.

Nach den vielen Entdeckungen des Vortages beginnen wir den heutigen Morgen ganz entspannt. Von unserem Zuhause auf Errichel schweift der Blick über die grünen Weiden und sanften Hügel rund um Aberfeldy. Vielleicht begrüßen uns schon die ersten Tiere auf dem Hof, während wir in aller Ruhe frühstücken und die besondere Atmosphäre dieses Ortes genießen. Heute müssen wir nicht weit fahren, denn einige der interessantesten Geschichten Perthshires finden sich direkt vor unserer Haustür.

Unser erster Besuch führt uns nach Aberfeldy zu Glen Lyon Coffee Roasters. Die kleine Kaffeerösterei hat ihre Wurzeln im abgelegenen Glen Lyon, das wir gestern noch durchstreift haben. Was einst in einem entlegenen Highland-Tal begann, ist heute ein leidenschaftlich geführtes Unternehmen, das sich der Kunst des guten Kaffees verschrieben hat. Bei einem persönlichen Blick hinter die Kulissen erfahren wir, wie sorgfältig ausgewählte Kaffeebohnen geröstet werden, welchen Einfluss Herkunft und Verarbeitung auf ihren Geschmack haben und wie viel Erfahrung es braucht, um die feinen Aromen herauszuarbeiten. Natürlich bleibt auch Gelegenheit, den Unterschied selbst zu erschmecken. Vielleicht betrachten wir unsere nächste Tasse Kaffee danach mit ganz anderen Augen.

Anschließend widmen wir uns wieder der Natur. Gemeinsam mit Menschen, die sich in den Wäldern und Hügeln Perthshires bestens auskennen, machen wir uns auf den Weg, um die Wildnis aus einer neuen Perspektive zu entdecken. Bei unserem Erlebnisausflug geht es nicht darum, möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Vielmehr nehmen wir uns Zeit für die kleinen Dinge, an denen man sonst leicht vorbeigeht: Spuren, die Tiere hinterlassen haben, Pflanzen, die am Wegesrand wachsen, und die überraschenden Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Bewohnern dieser Landschaft. Wir erfahren, worauf erfahrene Naturkenner achten, wenn sie sich draußen bewegen, und wie viel sich entdecken lässt, wenn man seine Umgebung einmal ganz bewusst wahrnimmt.

Gerade im Herbst verändert sich das Leben in den Wäldern spürbar. Während manche Tiere Vorräte anlegen und andere sich auf die kälteren Monate vorbereiten, finden sich zwischen Laub, Moos und alten Baumstämmen immer wieder faszinierende Hinweise auf das verborgene Leben der Natur. Vielleicht begegnen uns unterwegs sogar einige der Zutaten, die später in unserer Reise noch eine Rolle spielen werden. Was wir tatsächlich entdecken, überlassen wir dabei ganz der Jahreszeit und den Menschen, die uns begleiten.

Am Nachmittag bleibt genügend Zeit, um nach Errichel zurückzukehren und den Tag nach eigenem Geschmack zu gestalten. Wer möchte, kann sich mit einem Buch zurückziehen, einen kleinen Spaziergang unternehmen oder einfach die Ruhe genießen. Nach den vielen gemeinsamen Erlebnissen ist es schön, zwischendurch auch einmal etwas Zeit für sich zu haben.

Am Abend wartet schließlich noch ein kulinarischer Ausflug auf uns. Im nahe gelegenen Grandtully Hotel begegnen wir der kreativen Küche der Ballintaggart-Familie wieder, die wir bereits zu Beginn unserer Reise kennenlernen durften. Doch diesmal dürfen wir uns ganz entspannt zurücklehnen und die Kreationen des Küchenteams genießen. Mit sorgfältig ausgewählten regionalen Zutaten und einer eigenen kulinarischen Handschrift sorgt das Restaurant für einen genussvollen Abschluss unseres Tages.

  • Wanderungen: Distanz: ca. 5 km, Aufstieg: ca. 180 hm, Abstieg: ca. 180 hm, Gehzeit: ca. 2h
  • Verpflegung: Frühstück in der Unterkunft, à la carte Abendessen im Grandtully Hotel Restaurant
  • Fahrstrecke: 60 km (Van)

  • Fahrzeit: 1h 30min
  • Übernachtung: Errichel Cottages o.ä.

Heute beginnen wir unseren Tag wieder direkt vor der Haustür. Denn Errichel ist weit mehr als nur unsere Unterkunft für diese Tage: Der bewirtschaftete Bauernhof ist ein Ort, an dem Landwirtschaft, gutes Essen und die Liebe zu regionalen Produkten auf besondere Weise zusammenkommen. Bei einem persönlichen Rundgang lernen wir den Hof und seine tierischen Bewohner näher kennen und erfahren, wie unsere Gastgeber hier arbeiten, welche Ideen sie antreiben und welche Rolle die eigene Landwirtschaft für ihre Küche spielt.

Dabei geht es nicht nur um die Tiere und die Produkte des Hofes, sondern auch um die Menschen dahinter. Wir bekommen einen Einblick in den Alltag eines schottischen Landwirtschaftsbetriebs und entdecken, wie eng die Entscheidungen auf dem Feld und im Stall mit dem verbunden sind, was später auf unseren Tellern landet. Gerade nach unseren bisherigen Begegnungen mit Bäckern, Käsemachern und anderen Produzenten ist es spannend, nun einen Ort kennenzulernen, an dem viele dieser Zusammenhänge unmittelbar erlebbar werden.

Zum Mittagessen bleiben wir auf Errichel. Im Thyme Bistro genießen wir eine Küche, die von saisonalen Zutaten, den Erzeugnissen des Hofes und der kulinarischen Vielfalt Perthshires geprägt ist. Hier dürfen wir uns Zeit lassen, bevor uns der Nachmittag zu einer weiteren außergewöhnlichen Persönlichkeit führt.

Bei Charlotte entdecken wir anschließend eine ganz andere Seite der schottischen Natur. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit essbaren Wildpflanzen und den Aromen, die sich in Blüten, Kräutern, Beeren und anderen unscheinbaren Zutaten verbergen. Ihre besondere Leidenschaft gilt der Schokolade – und der Frage, wie sich die Geschmäcker der Landschaft mit ihr verbinden lassen.

Gemeinsam mit Charlotte tauchen wir in diese faszinierende Welt ein. Wir erfahren, welche Pflanzen und Früchte sich für ungewöhnliche Geschmackskombinationen eignen, wie ihre Aromen gewonnen und verarbeitet werden und warum manche Zutaten erst auf den zweiten Blick ihr ganzes Potenzial entfalten. Natürlich darf auch das Probieren nicht fehlen. Vielleicht entdecken wir dabei Kombinationen, die wir uns vorher kaum hätten vorstellen können. Es ist eine Begegnung, die zeigt, dass die spannendsten kulinarischen Ideen manchmal direkt am Wegesrand beginnen.

Am späten Nachmittag erwartet uns dann ein ganz anderes Abenteuer. Gemeinsam mit erfahrenen Naturführern begeben wir uns auf die Spuren eines Tieres, das die Flusslandschaften Schottlands auf erstaunliche Weise verändert: des Bibers. Vom Kanu aus erkunden wir in aller Ruhe die Gewässer des Tay und halten Ausschau nach den Zeichen seiner Anwesenheit. Abgenagte Äste, kleine Pfade am Ufer und vielleicht sogar eine Biberburg verraten uns, wo die heimlichen Baumeister unterwegs sind.

Während das Licht allmählich weicher wird und sich die Geräusche am Fluss verändern, erfahren wir mehr über die Rückkehr der Biber nach Schottland und ihre wichtige Rolle für die Natur. Mit etwas Glück lässt sich einer der scheuen Bewohner sogar selbst blicken. Doch auch ohne eine direkte Begegnung ist es ein besonderes Erlebnis, die Flusslandschaft in dieser stillen Tageszeit vom Wasser aus kennenzulernen.

Wann genau wir zurückkehren, hängt von den Lichtverhältnissen und den Bedingungen vor Ort ab. Deshalb lassen wir den Abend bewusst offen. Wer nach unserem Ausflug noch Hunger hat, kann sich ganz unkompliziert etwas zu essen besorgen oder den Tag in aller Ruhe in unserer Unterkunft ausklingen lassen.

  • Kanufahrt: Distanz: ca. 3 km, Fahrzeit: ca. 2h
  • Verpflegung: Frühstück in unserer Unterkunft, à la carte Mittagessen im Thyme Bistro


  • Fahrstrecke: 100 km (Van)
  • 
Fahrzeit: 2h
  • Übernachtung: Errichel Cottages o.ä.

Heute verabschieden wir uns von Errichel, doch bevor wir unser nächstes Zuhause beziehen, wartet noch ein Erlebnis auf uns, bei dem wir selbst die Ärmel hochkrempeln dürfen. In den Wäldern Perthshires treffen wir Menschen, die sich mit den alten Fertigkeiten des Lebens in und mit der Natur bestens auskennen. Für sie ist der Wald nicht nur ein schöner Ort zum Wandern, sondern eine beinahe unerschöpfliche Quelle an Wissen, Möglichkeiten und überraschenden Entdeckungen.

Gemeinsam mit unseren Gastgebern tauchen wir in eine Welt ein, in der vieles, was wir im Alltag für selbstverständlich halten, plötzlich wieder eine ganz andere Bedeutung bekommt.

Wie entzündet man ein Feuer ohne moderne Hilfsmittel? Welche Pflanzen lassen sich in der Küche verwenden? Und wie bereitet man draußen eine schmackhafte Mahlzeit zu, wenn statt Herd und Backofen nur ein Feuer und einige einfache Werkzeuge zur Verfügung stehen?

Wir erkunden die Umgebung und lernen, die Natur mit anderen Augen zu betrachten. Wir erfahren, woran sich essbare Pflanzen erkennen lassen, welche Materialien sich für unterschiedliche Zwecke eignen und wie wichtig es ist, verantwortungsvoll mit dem umzugehen, was die Landschaft uns schenkt. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Überlebenstechniken zu erlernen, sondern um die Freude am Entdecken, Ausprobieren und gemeinsamen Tun.

Spätestens wenn wir unser eigenes Feuer entfachen und die ersten Zutaten für das Mittagessen vorbereiten, wird aus der Theorie ein handfestes Erlebnis. Wir schneiden, rühren, rösten und probieren, während sich der Duft des Essens mit dem Rauch des Feuers vermischt. Vielleicht gelingt nicht jeder Handgriff auf Anhieb, aber genau das gehört dazu. Und wenn wir schließlich gemeinsam draußen essen, schmeckt das Selbstzubereitete vermutlich noch einmal ein bisschen besser.

Am Nachmittag führt uns unsere Reise weiter nach Pitlochry, wo wir für die letzten beiden Nächte im Pine Trees Hotel einziehen. Das stilvoll restaurierte viktorianische Herrenhaus liegt etwas oberhalb des Ortes, eingebettet in einen weitläufigen Garten mit alten Bäumen und kleinen Waldwegen. Hier verbinden sich historischer Charme und zeitgemäße Gemütlichkeit zu einer ganz besonderen Atmosphäre. Nach unserem Tag im Freien bleibt Zeit, die Zimmer zu beziehen, sich frisch zu machen und vielleicht noch ein wenig durch den Garten zu schlendern oder die gemütlichen Räumlichkeiten des Hauses zu entdecken.

Zum Abendessen zieht es uns ins nahe gelegene Bridge of Tilt, wo wir uns in gemütlicher Atmosphäre auf die Küche der Region freuen dürfen.

Anschließend ist unser Abend aber noch lange nicht zu Ende. Denn zu einem Aufenthalt in dieser Gegend gehört auch ein Besuch in einem richtig gemütlichen schottischen Pub. Im örtlichen Roundhouse Inn lassen wir uns bei einem Pint oder einem anderen Lieblingsgetränk nieder und genießen die ungezwungene Atmosphäre. Doch heute erwartet uns hier noch eine ganz besondere Begegnung: Der schottlandweit bekannte Komponist und Musiker Hamish Napier nimmt uns bei einem eigens für uns organisierten Livekonzert mit auf eine musikalische Reise durch die Highlands. Mit seinen einfühlsamen Kompositionen, inspiriert von der schottischen Landschaft, ihrer Natur und ihren Geschichten, lässt er jene Welt lebendig werden, die wir auf unserer Reise Tag für Tag entdecken. Vielleicht bleibt anschließend sogar noch Gelegenheit für ein persönliches Gespräch mit dem Musiker oder den Einheimischen – schließlich lernt man einen Ort manchmal gerade dort besonders gut kennen, wo die Menschen am Abend zusammenkommen.

  • Wanderungen: Distanz: ca. 5 km, Aufstieg: ca. 180 hm, Abstieg: ca. 180 hm, Gehzeit: ca. 2h
  • Verpflegung: Frühstück in unserer Unterkunft, gemeinsam am offenen Feuer zubereitetes Mittagessen, à la carte Abendessen im The Loft Restaurant
  • Fahrstrecke: 50 km (Van)
  • Fahrzeit: 1h
  • Übernachtung: Pine Trees Hotel o.ä.

Unser letzter vollständiger Reisetag beginnt ganz entspannt. Nach dem Frühstück schnüren wir noch einmal die Wanderschuhe, denn heute wollen wir die herbstliche Landschaft rund um Killiecrankie auf besonders schöne Weise erkunden. Eine kurze Fahrt bringt uns von unserem Hotel in Pitlochry zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Von hier steigen wir durch die Wälder hinauf auf einen alten Kammweg, der uns Richtung Blair Atholl führt. Der Pfad führt uns durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus alten Bäumen, offenen Lichtungen und immer wieder überraschenden Ausblicken auf die umliegenden Berge. Tief unter uns begleitet der River Garry unseren Weg, während wir allmählich unserem Ziel näherkommen. Vielleicht entdecken wir unterwegs noch einmal Spuren der Tierwelt oder halten einfach dort inne, wo uns ein besonders schöner Blick zum Verweilen einlädt. Es ist eine Wanderung, bei der wir uns Zeit lassen dürfen – schließlich geht es heute nicht darum, möglichst viele Kilometer zurückzulegen, sondern darum, die letzten Stunden in den herbstlichen Highlands noch einmal richtig zu genießen.

In Blair Atholl angekommen, erwartet uns ein Ort, an dem die Zeit ein wenig stehen geblieben zu sein scheint. In einer historischen Wassermühle erfahren wir, wie die Kraft des Wassers über Generationen hinweg genutzt wurde, um aus Getreide Mehl zu mahlen. Das alte Mühlwerk, die schweren Mahlsteine und die Geschichten dieses traditionellen Handwerks lassen uns erahnen, wie viel Arbeit früher hinter einem so alltäglichen Lebensmittel wie Brot steckte. Nach unserem Besuch in der Backstube zu Beginn der Reise schließt sich hier auf ganz natürliche Weise ein kleiner Kreis. Im gemütlichen Mühlencafé bleibt anschließend Zeit für eine wohlverdiente Pause und vielleicht ein Stück hausgemachten Kuchen.

Nur wenige Schritte entfernt wartet bereits unsere nächste Begegnung mit Menschen, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. In einer kleinen, unabhängigen Brauerei erfahren wir, wie aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe charaktervolle Biere entstehen. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen, lernen die Ideen und Geschichten der Brauer kennen und entdecken, welche Rolle Kreativität und handwerkliches Können auch bei einem Getränk spielen, das in Schottland eine lange Tradition besitzt. Eine Kostprobe darf dabei natürlich nicht fehlen.

Am Nachmittag kehren wir in unser Hotel nach Pitlochry zurück. Jetzt bleibt genügend Zeit, um noch einmal die Ruhe des Hauses und seines weitläufigen Gartens zu genießen, die Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen oder sich auf den besonderen Abend vorzubereiten, der uns bevorsteht. Denn für den kulinarischen Höhepunkt unserer Reise geht es heute nach Killiecrankie.

Heute erwartet uns im Killiecrankie House ein kulinarisches Erlebnis, das weit über einen gewöhnlichen Restaurantbesuch hinausgeht. Hier sitzen die Gäste praktisch mitten im Geschehen: Die offene Küche bildet das Herzstück des Restaurants, und wir können unmittelbar miterleben, wie aus sorgfältig ausgewählten Zutaten kleine kulinarische Kunstwerke entstehen. Jeder Handgriff, jedes Anrichten und das Zusammenspiel des Küchenteams werden Teil eines Abends, an dem das Kochen selbst ebenso faszinierend ist wie das, was schließlich auf unseren Tellern landet.

Bei einem außergewöhnlichen Tastingmenü entdecken wir, wie die Aromen schottischer Wälder, Küsten und Gärten auf überraschende Weise mit japanisch inspirierten Techniken und Ideen verschmelzen. Gang für Gang entfaltet sich eine ganz eigene kulinarische Geschichte, die von der Herkunft der Zutaten, großer handwerklicher Präzision und einer gehörigen Portion Kreativität erzählt. Nach all unseren Begegnungen mit Produzenten, Handwerkern und leidenschaftlichen Gastgebern ist dies ein wunderbarer Höhepunkt unserer gemeinsamen Entdeckungsreise. Und vielleicht stellen wir an diesem Abend fest, dass uns nicht nur die außergewöhnlichen Gerichte in Erinnerung bleiben werden, sondern vor allem die Menschen und Geschichten, die wir unterwegs kennenlernen durften.

  • Wanderungen: Distanz: ca. 8 km, Aufstieg: ca. 290 hm, Abstieg: ca. 320 hm, Gehzeit: ca. 3h
  • Verpflegung: Frühstück in unserer Unterkunft & 14-gängiges Tasting Menü im Killiecrankie House
  • Fahrstrecke: 15 km (Van)
  • 
Fahrzeit: 15min
  • Übernachtung: Pine Trees Hotel o.ä.

Nach neun erlebnisreichen Tagen und unvergesslichen Einblicken in die Perthshire-Region ist heute die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen. Noch einmal genießen wir unser Frühstück im Killiecrankie House, bevor wir unsere Koffer packen und uns auf den Rückweg machen.

Hinter uns liegen Wanderungen durch herbstliche Wälder und abgelegene Täler, überraschende kulinarische Entdeckungen und viele persönliche Begegnungen mit Menschen, die ihre Heimat und ihr Handwerk lieben. Wir haben gemeinsam gekocht, probiert, gestaunt und so manche Geschichte gehört, die uns vermutlich noch lange begleiten wird. Vielleicht erinnern uns bestimmte Aromen an die Wälder Schottlands – oder wir denken bei einer guten Tasse Kaffee an die Menschen zurück, die wir auf unserer Reise kennenlernen durften.

Auf unserer gemeinsamen Fahrt zum Flughafen Edinburgh oder Glasgow zieht die Landschaft noch einmal an uns vorbei. Und während wir Perthshire langsam hinter uns lassen, nehmen wir hoffentlich weit mehr mit nach Hause als schöne Fotos und kulinarische Erinnerungen: neue Eindrücke, besondere Begegnungen und vielleicht auch die eine oder andere Inspiration für den eigenen Alltag.

  • Wanderungen: –
  • Verpflegung: Frühstück in unserer Unterkunft
  • Fahrstrecke: 200 km (Van)
  • 
Fahrzeit: 3h
  • Übernachtung: –

Schottland abseits der Touristenpfade – Menschen, Handwerk und Natur

Was macht eine Schottlandreise wirklich unvergesslich? Oft sind es die Begegnungen, mit denen man vorher nicht gerechnet hat. In Perthshire treffen wir Menschen, die alte Fertigkeiten bewahren, mit natürlichen Zutaten experimentieren und ihre Leidenschaft gerne teilen. Wir entdecken wilde Pflanzen, kochen über offenem Feuer und begeben uns auf die Spuren der Biber am River Tay. Statt Schottland nur zu besichtigen, dürfen wir selbst ausprobieren, mitmachen und hinter die Kulissen schauen. So entstehen Erlebnisse, die weit über gewöhnliches Sightseeing hinausgehen.

Foto: Alex Cooper

Schottland abseits der Touristenpfade – Menschen, Handwerk und Natur

Was macht eine Schottlandreise wirklich unvergesslich? Oft sind es die Begegnungen, mit denen man vorher nicht gerechnet hat. In Perthshire treffen wir Menschen, die alte Fertigkeiten bewahren, mit natürlichen Zutaten experimentieren und ihre Leidenschaft gerne teilen. Wir entdecken wilde Pflanzen, kochen über offenem Feuer und begeben uns auf die Spuren der Biber am River Tay. Statt Schottland nur zu besichtigen, dürfen wir selbst ausprobieren, mitmachen und hinter die Kulissen schauen. So entstehen Erlebnisse, die weit über gewöhnliches Sightseeing hinausgehen.

Foto: Alex Cooper

Gepäck

Wir empfehlen für diese Reise eine Reisetasche, ein Koffer/Trolley ist ebenfalls möglich. Für die Wanderungen benötigt ihr einen Tagesrucksack. Alle folgenden Ausrüstungsgegenstände sind erfahrungsbasierte Empfehlungen um (auch in den Sommermonaten) möglichst passend gekleidet, sicher und nachhaltig durch unser Land wandern zu können. Einige der Vorschläge sind natürlich durch andere Kleidungsstücke oder Ausrüstung ersetzbar.

Unterlagen

  • Reisepass (sowie Kopie an anderer Stelle)
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer (auf Handy und/oder auf Papier)
  • Bahnticket (auf Handy und/oder auf Papier)
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte
  • Reisen ins Glück Reiseunterlagen

Zweckmäßige Bekleidung

  • Funktionsjacke (am besten mit Kapuze, wind-, wasserdicht und atmungsaktiv)
  • Wärmeschicht (Wolle leichte Daunenjacke / Primaloft) oder Weste (windabweisend)
  • Basisschicht (Wolle oder Synthetik)
  • Halstuch / Schal / Buff
  • Fingerhandschuhe (dünn)
  • Mütze (dünn)
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • Sonnenbrille
  • Kurzarmhemden (möglichst schnelltrocknend)
  • Langarmhemden (möglichst schnelltrocknend)
  • T-Shirts (möglichst schnelltrocknend)
  • Schlafbekleidung
  • Unterwäsche, Socken, Wandersocken
  • Bade-/Schwimmsachen
  • Wander-/Trekkinghose (möglichst schnelltrocknend)
  • Regen-Überhose (wind- / wasserdicht, atmungsaktiv)
  • Freizeithose
  • Shorts / kurze Hose
  • Eingelaufene Wander-/Bergschuhe (Kategorie B, knöchelhoch, wasserdicht, bei älteren Wanderschuhen (8 Jahre +) unbedingt vorher testen, ob Sohlen, Nähte etc. halten)
  • Bequeme Sportschuhe oder Sandalen / Crocs (für Fahrten, Unterkunft, Strand, Duschen etc.)
  • Gamaschen

Technische Ausrüstung

  • Tages- und Wanderrucksack (ca. 20-30l Volumen, mit Regenschutz oder wasserdichten Packsäcken)
  • Packsack (wasserdicht, für Dokumente und Elektronik)
  • Teleskop-Wanderstöcke (bei Bedarf)

Gesundheit/ Komfort/ Umweltschutz

  • Nötige Medikamente (Notfall-Medizin im Handgepäck bzw. Tagesrucksack!)
  • Kleines wasserdichtes Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • Zeckenzange, Pinzette
  • Sonnencreme, Lippenbalsam
  • Taschentücher
  • Sitzkissen
  • Trinkflasche
  • Thermobecher/-flasche
  • Brotzeitbox
  • Wiederverwendbare Abfallbeutel (für den eigenen täglichen Abfall oder Fund-Abfall)

Sonstige Ausrüstung

  • Steckdosen-Adapter
  • Mobiltelefon (mit Ladekabel)
  • Powerbank
  • Fotoausrüstung (inkl. Akku, Speicherkarten, etc.)
  • Fernglas
  • Ersatzbrille (in stoßfestem Etui)

Ausrüstung & Gepäck

Einreisebestimmungen Schottland

Für touristische Reisen nach Schottland benötigen Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kein Visum, jedoch einen gültigen Reisepass – ein Personalausweis wird seit dem 1. Oktober 2021 nicht mehr akzeptiert.

Seit dem 2. April 2025 ist zusätzlich eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) erforderlich. Diese kann einfach über die UK ETA App (Google Play / Apple App Store) oder online unter gov.uk/eta/apply beantragt werden.

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Unsere Wanderreisen sind Pauschalreisen mit gesetzlich vorgeschriebener Absicherung. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, wie Buchung, Bezahlung und rechtliche Absicherung bei uns funktionieren, findest du alle Details übersichtlich in unseren "Häufig gestellten Fragen" (FAQ).
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