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Glück

Flusswelten: Lebendige Perspektiven am wilden Spey

Ein Fluss – und immer wieder eine neue Perspektive. Wir folgen dem Spey von seinem stillen Quellgebiet in den westlichen Highlands durch die weiten Landschaften der Cairngorms bis zu seiner wilden Mündung in die Nordsee. Dabei erleben wir nicht nur den Fluss selbst, sondern die vielfältigen Flusswelten, die er verbindet und mitgestaltet: alte Wälder und junge Riverwoods, wilde Zuflüsse, offene Hochlandtäler, Kulturlandschaften und schließlich die Küste des Moray Firth.

Wandernd, paddelnd und radelnd entdeckst du magische Orte, die in Reiseführern nicht zu finden sind. Mal folgen wir dem Lauf des Wassers, mal bewegen wir uns mit seiner Strömung, mal betrachten wir seine Landschaften aus ganz neuen Blickwinkeln. Wir begegnen Menschen, die diese Landschaft beobachten, bewirtschaften, schützen und gestalten – und sie in Geschichten, Bildern und Musik übersetzen.

So entsteht aus vielen Begegnungen und Perspektivwechseln nach und nach das Bild einer lebendigen Flusslandschaft: Wir erfahren, wie Wasser, Wälder, Tiere und Menschen miteinander verbunden sind, wie sich Landschaften über Jahrhunderte verändert haben – und wie heute an vielen Orten neue, regenerierende Naturräume entstehen.

14 Tage zwischen Quelle und Meer, Bewegung und Begegnung, Wildnis und Kulturlandschaft – eine Reise, die den Spey aus immer neuen Perspektiven erlebbar macht.

Reisedaten

Sonntag 4. Juli – Samstag 17. Juli 2027,

14 Tage

Preis

Preis wird in Kürze veröffentlicht

Status

Demnächst buchbar

Teilnehmer

min. 8 / max. 12

Wertschöpfung

Reisen ins Glück wählt Unterkünfte & Leistungsgeber sorgsam aus und unterstützt regionale Klein- & Familienunternehmen. Die Lokale Wertschöpfung ist jener Anteil des Reisepreises der lokalen Partnern und Dorfgemeinschaften zu Gute kommt. Die verbleibende Marge deckt laufende Ausgaben und Fixkosten des Unternehmens, Vertrieb & Abwicklung, sowie die Entwicklungskosten der Reisen ab.

Hier geht’s los

Unsere Reise startet und endet in Inverness

Du kannst Inverness praktisch per Flug- oder Zuganreise erreichen. Gern unterstützen wir dich bei deinen Reiseplanungen, für Flugreisen steht dir unser Partner Sven Gebauer (VB Reisen GmbH) als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung. Sven kann sich für euch um die gesamte Abwicklung der An- & Abreise kümmern und organisiert die Flugverbindungen mit allen die Zielflughäfen ansteuernden Airlines passend zu den jeweiligen An- & Abreiseanforderungen.

Transfer

Transfer ab/zu folgenden Flughäfen & Bahnhöfen möglich

Unser Partner für die Flugbuchungen

Persönlicher Ansprechpartner für die Flugbuchung:
Sven Gebauer, VB Reisen GmbH Lufthansa City Center
Kocherwaldstraße 16
74177 Bad Friedrichshal

Eintauchen in die Flusswelten des Spey

13 Nächte mit Komfort, Kulinarik & Kultur

  • 9 Nächte im Herzen des Cairngorms Nationalparks, 1 Nacht in der Speyside & 3 Nächte an der schottischen Nordseeküste in gemütlichen renovierten Gasthäusern mit ganz besonderem Charme, Zimmer mit Bad/Dusche und WC
  • 11x schottisches Frühstück 2.0 mit einer Auswahl von Müslis, Granola, Joghurt, Früchten, Brot, Aufstrichen, Tee, Kaffee, Saft und täglich neuen warmen Speisen, alles mit vielen pflanzenbasierten Optionen
  • 12x Abendessen: 6x à la carte Abendessen in lokalen, familiengeführten Restaurants, 6x individuelle Abendessen in der Ballintean Mountain Lodge
  • Transfers in Vans, sowie ggf. in landesüblichen Zügen & Bussen
  • Mietfahrräder (E-Bikes) & -kajaks laut Reiseverlauf
  • alle Eintritte laut Reiseverlauf (Vortrag: Das Leben der Highlander, Besichtigung Whisky Distillery & Verkostung, Vorführung Riverwoods Film, Folklore-Storytelling, Live-Musik-Abend, Art-Workshop, Farmführung, Wollmühlenführung)
  • durchgängig deutschsprachige Reiseleitung durch fest in Schottland verankerte Guides

Cairngorms Nationalpark

Der Cairngorms Nationalpark ist das Herz der schottischen Highlands. In uralten Kiefernwäldern und auf weiten Hochebenen streifen Hirsch, Wildkatze und Auerhahn, während kristallklare Flüsse und majestätische Berge die Landschaft säumen. Für uns ist dies ein Ort, wo uns die wilde Natur Schottlands Ruhe und Kraft schenkt – ein Zuhause für alle, die die Highlands lieben.

Foto: Joshua Earle

Cairngorms Nationalpark

Der Cairngorms Nationalpark ist das Herz der schottischen Highlands. In uralten Kiefernwäldern und auf weiten Hochebenen streifen Hirsch, Wildkatze und Auerhahn, während kristallklare Flüsse und majestätische Berge die Landschaft säumen. Für uns ist dies ein Ort, wo uns die wilde Natur Schottlands Ruhe und Kraft schenkt – ein Zuhause für alle, die die Highlands lieben.

Foto: Joshua Earle

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil

Flusswelten ist eine außergewöhnliche 14-tägige Aktivreise, die einem der großen Flüsse Schottlands von seinem Quellgebiet bis zum Meer folgt – und ihn dabei immer wieder aus einer anderen Perspektive betrachtet.

Der Spey bildet den roten Faden der Reise. Wir begegnen ihm als noch jungem Bergfluss, folgen seinen Zuflüssen durch die Cairngorms, erleben seine Wälder und Auen, bewegen uns wandernd und radelnd durch seine Landschaften und wechseln schließlich selbst aufs Wasser, um einen Abschnitt mit dem Kanu zurückzulegen.

Doch diese Reise folgt nicht einfach nur einem Flusslauf. Sie beschäftigt sich mit den vielfältigen Beziehungen zwischen Wasser, Landschaft, Tierwelt und Mensch. Projekte zur Wiederherstellung natürlicher Wälder und Flussökosysteme stehen dabei ebenso auf dem Programm wie Begegnungen mit Menschen, die diese Landschaft auf ganz unterschiedliche Weise kennen und prägen: Naturschützer, Farmer, Künstler, Geschichtenerzähler und Musiker.

So entsteht aus vielen einzelnen Blickwinkeln nach und nach das Porträt einer ganzen Flusslandschaft – von den stillen Quellgebieten der Highlands über die regenerierenden Naturräume der Cairngorms und die Kulturlandschaften der Speyside bis zur weiten Mündung in den Moray Firth.

Wanderungen von bis zu fünf Stunden, drei abwechslungsreiche Radtouren mit E-Bikes und eine Kanutour auf dem Spey machen den Perspektivwechsel auch körperlich erlebbar. Gleichzeitig lassen zwei freie Tage Raum, die Umgebung auf eigene Weise zu entdecken oder optionale Aktivitäten hinzuzubuchen.

Eine Reise für Menschen, die Schottland nicht nur sehen, sondern Landschaft verstehen, Zusammenhänge entdecken und Natur aus unterschiedlichen Blickwinkeln erleben möchten.

Entstehungsgeschichte

Entstehungs-geschichte

Die Wurzeln von „Flusswelten“ liegen in unserer ursprünglichen „Flow of Life Tour“. Sie war eines der ersten gemeinsam entwickelten Reiseprojekte von Reisen ins Glück und entstand aus der Idee, dem Spey nicht einfach nur geografisch zu folgen, sondern seine Landschaften auf ganz unterschiedliche Weise zu erleben.

Im Sommer 2026 waren wir mit unseren ersten Reisegästen auf dieser besonderen Route unterwegs – wandernd, radelnd und paddelnd von den Highlands in Richtung Nordsee. Viele der Orte, Begegnungen und Erlebnisse, die uns dabei besonders begeistert haben, bilden bis heute das Herz dieser Reise.

Gleichzeitig hat uns die erste Durchführung gezeigt, wo ihr eigentliches Potential liegt. Immer wieder eröffnete der Spey neue Perspektiven: auf wilde und sich regenerierende Naturräume, auf die Menschen, die in diesen Landschaften leben und arbeiten, auf ihre Geschichten und Kultur – und auf den Fluss selbst.

Aus diesen Erfahrungen haben wir die Reise für 2027 konsequent weiterentwickelt. Aus der „Flow of Life Tour“ wurde „Flusswelten: Lebendige Perspektiven am wilden Spey“. Die Route ist gewachsen, neue Begegnungen und Erlebnisse sind hinzugekommen und der Spey mit seinen vielfältigen Landschaften ist noch stärker ins Zentrum gerückt.

Geblieben ist die ursprüngliche Idee, die diese Reise so besonders macht: einen Fluss nicht nur zu bereisen, sondern ihn wandernd, radelnd und paddelnd aus immer neuen Perspektiven zu entdecken.

Anspruch an Fitness & Kondition

Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 5 Std. Gehzeit in selten weglosem Gelände. Für keine der Wanderungen ist Schwindelfreiheit notwendig. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.
Die Radtouren führen mit E-Bikes entlang gut ausgebauter Radwege (teils asphaltiert, teils Schotter- & Waldwege) sowie kleiner meist sehr gering befahrener Straßen. Die gewünschte Radgröße wird vor Reisebeginn abgefragt.

Durchschnittliche Intensität

 

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⥣

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Wandern

14 km

8 km

18.5 km

Aufstieg

190 m

60 m

280 m

Gehzeit

4 h

3 h

5 h

 

∅ 

⥣ min

⥥ max

Wandern

14 km

8 km

18.5 km

Aufstieg

190 m

60 m

280 m

Gehzeit

4 h

3 h

5 h

Die angegebenen Gehzeiten sind Durchschnittswerte und dienen der Orientierung. Je nach Wetterbedingungen, Wegbeschaffenheit und Gruppendynamik können sich Abweichungen ergeben. Die genaue Gestaltung der Wanderungen erfolgt durch die Reiseleitung vor Ort unter Berücksichtigung von Wetter, Sicherheitsaspekten und Gruppenzusammensetzung.

Relative Intensität

Die Grafik zeigt den Verlauf der täglichen Anforderungen im Rahmen dieser Reise. Jeder Balken steht für die relative Intensität des jeweiligen Tages und macht sichtbar, wie sich fordernde und ruhigere Etappen über die Tour hinweg verteilen.

Diese Grafik ordnet die Reise im Gesamtkontext ein. Sie zeigt die Spannweite der Tagesintensitäten dieser Tour (von ruhigeren bis zu fordernden Tagen) sowie den durchschnittlichen Anspruch im Vergleich zu allen anderen Reisen.

Unterbringung

Wir übernachten in Kingussie im gemütlichen neu umgebauten ehemaligen Bahnhofsgebäude in ruhigen komfortablen Zimmern mit eigenen Badezimmern. Es gibt in den Railway Rooms neben zwei kleinen Gemeinschaftsbereichen und einem praktischen Trockenraum eine riesige gemütliche Lounge mit Kamin. Das Haus liegt zentral im knapp 1500 Einwohner zählenden Kingussie, in bereits fünf Gehminuten ist man am Fluss Spey oder in einem wundervollen Park durch den sich der Gynack-Bach schlängelt.

Die Ballintean Mountain Lodge ist ein modernes rustikales Refugium im Herzen des Cairngorms National Park, umgeben von uralten Wäldern, versteckten Seen und fantastischen Bergen. Sie verfügt über einen einladenden Lounge-Bereich mit Blick auf das wildromantische Glen Feshie. Täglich bekochen die Betreiber der Lodge uns mit frischen, regionalen, teils selbst angebauten oder im Tal gesammelten Zutaten. Das Leitungswasser der Lodge stammt in bester Trinkwasserqualität aus dem direkt neben dem Haus fließenden glitzernden Fluss Feshie.

Mitten im kleinen historischen Dorf Archiestown übernachten wir für eine Nacht im Hotel 1881, einem liebevoll gestalteten Boutiquehotel im Herzen der Speyside. Die nur elf individuell eingerichteten Zimmer verbinden modernen Komfort mit warmen Farben, ausgesuchten Stoffen und viel Liebe zum Detail. Hinter dem Haus öffnet sich der Blick über die Landschaft bis zum Ben Rinnes, während Archies Bar mit schottischer Küche, lokalen Craft-Bieren und einer feinen Auswahl an Whiskys den passenden Rahmen für unseren Abend in der Speyside bietet.

In Lossiemouth wohnen wir für drei Nächte im frisch renovierten Poseidon’s Inn direkt an der Küste des Moray Firth. Die gemütlichen Zimmer verfügen über eigene Badezimmer, einige bieten einen wunderbaren Blick über das Meer und die Küstenlandschaft. Nur wenige Schritte trennen uns von den langen Sandstränden Lossiemouths – der perfekte Ort, um nach unserer Reise entlang des Spey anzukommen, die frische Nordseeluft zu genießen und die letzten Tage unserer Reise am Meer ausklingen zu lassen.

Verpflegung

Mit dem Frittieren von Pizzen oder Fisch bis hin zum frittierten Mars-Riegel haben sich die kulinarischen Ergüsse Großbritanniens bis weit über die Grenzen der Insel hinaus ihren “Ruf” erarbeitet. Bei Reisen ins Glück möchten wir nicht nur helfen, diesen Ruf aufzupolieren, sondern auch zeigen, dass mittlerweile sowohl Vielfalt, als auch gesunde, spannende und ganz eigene Kreationen in Schottland entstanden sind.
Sowohl das Frühstück, als auch die Abendessen sind bei dieser Reise inkludiert. Mittags machen wir oft ein Picknick, denn auf Bergen, an den Stränden und an den windigen Küsten gibt es keine bewirtschafteten Hütten.
Abends essen wir meist in verschiedenen lokalen Restaurants wo immer auch landestypische Speisen serviert werden und dabei Wert auf einheimische Produkte wie z.B. Hirsch, Forelle, Lamm und regionales Gemüse gelegt wird. Sowohl beim Frühstück, als auch beim Abendessen gibt es auch pflanzenbasierte Optionen. Grundsätzlich achten wir bei der Auswahl unserer Restaurants sehr darauf, dass jeder Gast auf seine Kosten kommt.

Klima

Die Nähe des Atlantiks, die Winde und der warme Golfstrom verleihen Schottland ein mildes, wohltemperiertes Klima mit Durchschnittswerten zwischen 14 und 16°C im Sommer. Ganzjährliche Niederschläge sind bezeichnend. Auch mit häufigen und unerwartet auftretenden Wetterumschwüngen ist in den Highlands jederzeit zu rechnen. Bei einem plötzlich aufziehenden Unwetter, mit oft spektakulären Wolkenformationen und Regenbögen, kann das Wetter jederzeit schnell wieder aufklaren. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur ungeeignete Kleidung!

Wichtiger Hinweis

Eine Reise nach Schottland ist in besonderem Maße vom Wetter abhängig. Aufgrund von sehr schnell wechselndem Wetter kann es zu Änderungen des geplanten Tagesprogramms kommen.

Speyside

Die Speyside lebt von der Magie der schottischen Whisky-Region, wo der glitzernde Spey durch sanfte Täler fließt. Die weltberühmten Destillerien und die tief verwurzelte schottische Handwerkskunst prägen diesen Ort. Hier verschmelzen die Natur der Highlands und schottische Identität zu einem Raum für innere Einkehr und unvergessliche Schottland-Reisen.

Speyside

Die Speyside lebt von der Magie der schottischen Whisky-Region, wo der glitzernde Spey durch sanfte Täler fließt. Die weltberühmten Destillerien und die tief verwurzelte schottische Handwerkskunst prägen diesen Ort. Hier verschmelzen die Natur der Highlands und schottische Identität zu einem Raum für innere Einkehr und unvergessliche Schottland-Reisen.

Dein Tourguide

Rob Schulze

Rob vereint Abenteuerlust mit Herz und einem feinen Gespür für die leisen Details der Natur. Wer mit ihm die Highlands erkundet, erlebt nicht nur spektakuläre Landschaften, sondern die Seele Schottlands – berührend, lebendig und authentisch, voller magischer Entdeckungen.

Rob auf der Insel Kererra (Ausschnitt)

Reiseverlauf

Unsere Reise beginnt mit der gemeinsamen Fahrt in die schottischen Highlands. Von Inverness (im Reisepreis inbegriffen) oder Edinburgh (Transfer mit Aufpreis) machen wir uns auf den Weg nach Kingussie, einer kleinen Highland-Gemeinde im Herzen des Cairngorms Nationalparks. Schon unterwegs verändert sich die Landschaft: Berge rücken näher, weite Täler öffnen sich und erste Flüsse begleiten unseren Weg.

In Kingussie beziehen wir unsere erste Unterkunft, die gemütlichen Railway Rooms im ehemaligen Bahnhofsgebäude. Nur wenige Gehminuten entfernt fließt bereits der Spey – jener Fluss, dessen Lauf und vielfältige Landschaften uns in den kommenden zwei Wochen bis an die Nordsee begleiten werden.

Beim gemeinsamen Abendessen lernen wir uns in entspannter Atmosphäre kennen und werfen einen ersten Blick auf die vor uns liegende Reise: von den stillen Quellgebieten der Highlands über wilde Zuflüsse, Wälder und weite Flusstäler bis zur Mündung des Spey in den Moray Firth.

  • Wanderungen: –
  • 
Verpflegung: Abendessen in unserer Unterkunft
  • Fahrstrecke: 80 km (Van)
  • 
Fahrzeit: 1 h
  • Übernachtung: Railway Rooms Kingussie
  • Anreise: späteste Ankunft am Flughafen Inverness bis 17 Uhr, Flughafen Edinburgh bis 13 Uhr

Unser erster Wandertag führt uns tief hinein in die ursprünglichen Landschaften des Glen Roy. Schon auf der Fahrt zu unserem Ausgangspunkt lohnt es sich, die Augen offenzuhalten – vielleicht entdecken wir Rothirsche oder einen Adler über den Bergen. Was in jedem Fall ins Auge stechen wird, ist die ungewöhnliche Geologie dieses Tals. Hier sind die Formationen von urzeitlichen Gletschern besonders gut sichtbar.

Wir wandern zum Quellgebiet des Spey. Dieser Fluss entspringt ziemlich genau in der Mitte Schottlands und wird uns in den kommenden Tagen bis zur schottischen Nordostküste führen.

Abseits der bekannten Wanderwege wird die Landschaft zunehmend stiller und weiter, bis vor uns schließlich der kleine, unscheinbare See liegt, aus dem einer der großen Flüsse Schottlands seinen Anfang nimmt.

Noch ist der Spey kaum als solcher zu erkennen. Doch das Wasser, das diese einsame Hochlandlandschaft verlässt, wird auf seinem Weg zahlreiche Bäche und Flüsse aufnehmen, Wälder und Auen durchqueren, Lebensräume schaffen und Kulturlandschaften prägen, bevor es schließlich rund 170 Kilometer weiter nordöstlich die Nordsee erreicht.

Am Loch Spey stehen wir damit nicht nur am Ziel unserer ersten Wanderung, sondern zugleich am Ausgangspunkt unserer gesamten Reise. Von nun an folgen wir dem Wasser – mal aus der Ferne, mal unmittelbar an seinem Ufer und später sogar mit seiner Strömung.

  • Wanderungen: Distanz: ca. 18 km, Aufstieg ca. 190 m, Abstieg ca. 70 m, Gehzeit: ca. 5 h
  • Verpflegung: Frühstück in unserer Unterkunft & à la carte Abendessen in einem lokalen, familiengeführten Restaurant
  • Fahrstrecke: 110 km (Van)
  • 
Fahrzeit: 1 h 45 min
  • Übernachtung: Railway Rooms Kingussie

Nach unserer ersten großen Wanderung lassen wir es heute etwas ruhiger angehen. Eine kurze Fahrt bringt uns zum River Truim, einem der Zuflüsse des Spey. Schon nach kurzer Zeit erreichen wir die Falls of Truim, wo sich das Wasser mit erstaunlicher Kraft zwischen dunklen Felsen hindurch seinen Weg bahnt.

Wir folgen dem Truim durch eine abwechslungsreiche Highlandlandschaft aus offenen Flächen, kleinen Waldgebieten und immer neuen Blicken über das weite Speytal. Während wir gestern noch am stillen Ursprung des Spey standen, erleben wir heute eine andere Seite seiner Flusswelt: Wasser, das rauscht, fällt und sich seinen Weg durch die Landschaft bahnt, bevor es schließlich Teil des Spey wird.

An den Wasserfällen nehmen wir uns Zeit für eine ausgedehnte Rast und unser Picknick. Wer möchte und wem das schottische Wasser nicht zu kalt ist, kann hier sogar die Füße ins klare Wasser halten oder ein erfrischendes Bad wagen.

Am frühen Nachmittag kehren wir nach Kingussie zurück. Der restliche Tag gehört euch: Zeit für einen gemütlichen Bummel durch den Ort, einen Spaziergang am Spey oder einfach ein paar ruhige Stunden in unserer Unterkunft. Wer noch etwas mehr entdecken möchte, kann beispielsweise das nahegelegene Newtonmore und das dortige Highland Folk Museum besuchen.

Am Abend bekommen wir in unserem gemütlichen Wohnzimmer Einblicke in die emotionale Geschichte Schottlands.

  • Wanderungen: Distanz: ca. 7 km, Aufstieg ca. 130 m, Abstieg ca. 130 m, Gehzeit: ca. 2 h
  • Verpflegung: Frühstück & Abendessen in unserer Unterkunft
  • Fahrstrecke: 50 km (Van)
  • Fahrzeit: 1 h
  • Übernachtung: Railway Rooms Kingussie

Heute wechseln wir die Perspektive – und das Fortbewegungsmittel. Mit unseren E-Bikes starten wir am idyllischen River Pattack, wo sich das Wasser über kleine Felsstufen und durch den Wald seinen Weg bahnt. Nach einem kurzen Abstecher zu den Wasserfällen beginnt unsere Fahrt durch die weite Landschaft rund um Loch Laggan. An seinen Ufern überraschen helle Sandstrände, die zwischen Wasser und Bergen beinahe unerwartet in der rauen Highlandlandschaft auftauchen.

Unsere Route führt uns weiter in Richtung Spey Dam Reservoir – und damit zurück zu unserem roten Faden. Ganz in der Nähe haben wir den noch jungen Spey nach unserer Wanderung zum Loch Spey zwei Tage zuvor verlassen. Nun begegnen wir ihm wieder und folgen seinem Lauf über viele Kilometer flussabwärts. Was am Quellsee noch als kleiner Wasserlauf begann, ist inzwischen deutlich gewachsen und wird zunehmend zum prägenden Element der Landschaft.

Mit dem Fahrrad verändert sich dabei auch unser Blick auf das Speytal. Landschaften, die wir zu Fuß nur langsam durchqueren würden, verbinden sich zu einem größeren Ganzen. Wir passieren Laggan, folgen kleinen Straßen und Wegen durch das weite Tal und kommen dabei auch am geografischen Mittelpunkt Schottlands vorbei.

Später entfernen wir uns ein wenig vom unmittelbaren Lauf des Spey und fahren durch das ruhige Hinterland bis zu den weithin sichtbaren Ruthven Barracks. Ihre besondere Lage hoch über dem Tal ist kein Zufall: Von hier ließ sich einst einer der wichtigsten Wege durch die Highlands kontrollieren. Wir erkunden die alten Mauern und ihre Geschichten – und werden diesem besonderen Ort und seiner Vergangenheit im Laufe unserer Reise noch einmal begegnen.

Auf den letzten Kilometern nähern wir uns dem Spey wieder. Unter uns breiten sich die Insh Marshes aus – eine weitläufige, vom Fluss geprägte Landschaft aus Feuchtwiesen, Sümpfen und regelmäßig überfluteten Flächen. Hier darf der Spey Raum einnehmen, über seine Ufer treten und eine außergewöhnlich vielfältige Flusslandschaft formen. Von unserer erhöhten Route eröffnen sich weite Blicke über dieses besondere Mosaik aus Wasser und Land, bevor wir schließlich unsere neue Unterkunft in Ballintean erreichen – unser Zuhause für die kommenden Tage.

  • Radtour: Distanz: ca. 52 km, Aufstieg ca. 400 m, Abstieg ca. 350 m, Fahrzeit: ca. 4h 30min
  • Verpflegung: Frühstück & Abendessen in unserer Unterkunft
  • Fahrstrecke: 20 km (Van)
  • Fahrzeit: 30 min
  • Übernachtung: Ballintean Mountain Lodge

Früh am Morgen beginnen wir direkt vor unserer Haustür. Gemeinsam mit Pete Cairns, dem Eigentümer von Ballintean und Gründer der Rewilding-Organisation SCOTLAND: The Big Picture, spazieren wir entlang des River Feshie durch einen Teil des Ballintean-Landes. Pete zeigt uns, welche Veränderungen hier bereits stattgefunden haben und welche Ideen hinter Rewilding stehen – nicht nur auf Ballintean, sondern auch in den Landschaften des Cairngorms Nationalparks.

Anschließend folgen wir dem River Feshie tiefer hinein in das gleichnamige Glen. Das Tal gehört heute zu den eindrucksvollsten Beispielen dafür, wie sich Landschaft verändern kann, wenn natürliche Prozesse wieder mehr Raum bekommen. Zwischen alten und jungen Kiefern, offenen Flächen und den immer neuen Verzweigungen des Flusses erleben wir eine Landschaft, die sichtbar in Bewegung ist.

Dabei ist der Feshie selbst einer ihrer großen Gestalter. Nach Regen und Schneeschmelze kann er gewaltige Kräfte entwickeln, Ufer verändern, Kies und Geröll verlagern und sich neue Wege durch das Tal suchen. Gerade dieses Wechselspiel zwischen Fluss und Wald macht Glen Feshie zu einer der faszinierendsten Flusslandschaften unserer Reise.

Wir entdecken diese besondere Landschaft zu Fuß und halten dabei immer wieder am Wasser inne. Mit etwas Glück begegnen uns unterwegs auch einige ihrer tierischen Bewohner oder wir entdecken zumindest ihre Spuren.

Zurück in Ballintean lassen wir den Tag am Abend mit dem Film „Riverwoods“ ausklingen. Am Beispiel des Atlantischen Lachses erzählt er eindrucksvoll von der engen Verbindung zwischen Schottlands Flüssen und seinen Wäldern – und davon, warum die Wiederherstellung dieser Lebensräume weit über das Pflanzen einzelner Bäume hinausgeht.

  • Wanderungen: Distanz: ca. 14 km, Aufstieg ca. 200 m, Abstieg ca. 200 m, Gehzeit: ca. 4 h
  • Verpflegung: Frühstück & Abendessen in unserer Unterkunft
  • Fahrstrecke: 25 km (Van)
  • 
Fahrzeit: 40 min
  • Übernachtung: Ballintean Mountain Lodge

Heute steigen wir wieder auf unsere E-Bikes und kehren zurück in das Glen Feshie, das wir gestern zu Fuß kennengelernt haben. Diesmal folgen wir der anderen Seite des Flusses und fahren deutlich tiefer hinein in seine wilde Landschaft.

Mit dem Fahrrad können wir dabei ganz andere Teile des Tals entdecken. Wir folgen kleinen Wegen zwischen alten Kiefern und offenen Landschaften, immer wieder begleitet vom River Feshie. An kleinen Stränden und Kiesbänken, zwischen Wald und Wasser und überall dort, wo es uns besonders gut gefällt, steigen wir einfach ab und lassen den Moment ein wenig länger dauern. So verbringen wir einige Stunden in einem Tal, in dem es sich lohnt, nicht nur unterwegs zu sein, sondern immer wieder stehenzubleiben, zu schauen und zu entdecken.

Tief im Glen führt unsere Route schließlich hinüber ins benachbarte Glen Tromie. Die Landschaft verändert sich, der River Tromie wird zu unserem neuen Begleiter und führt uns durch das weite Tal bis zu unserem nächsten Ziel.

Schließlich erreichen wir die Glen Tromie Distillery, wunderschön gelegen am River Tromie und eingebettet in die Berglandschaft des Tals. Schon der Ort selbst erzählt eine lange Geschichte: In den historischen Gebäuden von Tromie Mills wurde bereits im 18. Jahrhundert Gerste gemahlen, angetrieben vom Wasser des Flusses. Später entstand hier eine der kleinsten Brennereien Schottlands – und nun beginnt an diesem traditionsreichen Ort mit der neu eröffneten Glen Tromie Distillery ein weiteres Kapitel. Wir stellen unsere Fahrräder ab und lernen bei einer entspannten Führung die neue Brennerei, ihre alten Gebäude und ihre Geschichte kennen.

Am Abend tauchen wir mit Ailas Storytelling in die Geschichten und Überlieferungen der Highlands ein. Berge, Flüsse und Wälder sind seit Jahrhunderten Schauplätze unzähliger Erzählungen – von der Cailleach und anderen Gestalten der schottischen Mythologie bis zu Geschichten, die eng mit den Landschaften verbunden sind, durch die wir in diesen Tagen selbst unterwegs sind.

  • Radtour: Distanz: ca. 34 km, Aufstieg ca. 400 m, Abstieg ca. 400 m, Fahrzeit: ca. 3 h
  • Verpflegung: Frühstück & Abendessen in unserer Unterkunft
  • Fahrstrecke: 10 km (Van)
  • Fahrzeit: 15 min
  • Übernachtung: Ballintean Mountain Lodge

Heute gibt es keinen Ort, den wir erreichen müssen, keinen Weg, dem wir folgen sollen, und keinen festen Plan. Nach den vergangenen Tagen gehört dieser Tag ganz euch – und einem Ort, an dem es sich wunderbar bleiben lässt.

In der Ballintean Mountain Lodge könnt ihr einfach ausschlafen, ausgiebig frühstücken, euch mit einem Buch zurückziehen oder draußen einen Lieblingsplatz suchen. Vielleicht zieht es euch noch einmal an den River Feshie oder zu einem Spaziergang durch die Landschaft rund um Ballintean. Vielleicht möchtet ihr aber auch einfach gar nichts tun. Dieser Tag lässt bewusst Raum dafür.

Wer Lust auf ein kleines Abenteuer hat, kann uns optional (zzgl. Aufpreis) nach Kincraig begleiten. Dort wartet über der Alvie Gorge ein ganz anderer Weg durch die Landschaft: An mehreren Zip-Lines schweben wir zwischen den Baumkronen über die Schlucht und erleben Wald und Flusstal einmal aus luftiger Höhe. Wer es lieber ruhiger angehen möchte, kann alternativ an einer Yoga-Session teilnehmen – oder natürlich einfach bei seinem ganz persönlichen freien Tag bleiben.

Am Abend kommen wir wieder zusammen. Exklusiv für unsere kleine Gruppe ist der schottische Komponist und Musiker Hamish Napier bei uns zu Gast. Seine Musik ist tief mit den Landschaften der Cairngorms verbunden: Flüsse, Wälder, Berge, Jahreszeiten und die Geschichten dieser Region finden ihren Weg in seine Kompositionen.

In der besonderen Atmosphäre von Ballintean erleben wir seine Musik dort, wo viele ihrer Stimmungen ihren Ursprung haben – ein poetischer Soundtrack zu den Landschaften, durch die wir in den vergangenen Tagen gewandert und geradelt sind.

  • Wanderungen: –
  • Verpflegung: Frühstück & Abendessen in unserer Unterkunft
  • Fahrstrecke: –
  • 
Fahrzeit: –
  • Übernachtung: Ballintean Mountain Lodge

Heute wechseln wir vom Ufer aufs Wasser. In Kingussie setzen wir unsere Kanus direkt in den Spey und folgen dem Fluss von nun an aus nächster Nähe. Nach einer Einführung in die wichtigsten Paddeltechniken finden wir schon bald unseren eigenen Rhythmus und lassen uns mit der Strömung flussabwärts tragen.

Begleitet werden wir dabei von einem sehr erfahrenen Kanuguide, der den Spey und seine Besonderheiten bestens kennt. Auch wer noch nie in einem Kanu gesessen hat oder dem Wasser zunächst mit etwas Respekt begegnet, darf sich also ganz entspannt auf diesen Tag freuen. Unser Guide begleitet uns sicher durch die Flusslandschaft, hilft dort, wo Unterstützung gebraucht wird, und hat unterwegs sicherlich auch die eine oder andere Geschichte und Anekdote vom Spey und aus vielen Jahren auf dem Wasser zu erzählen.

Der Spey fließt hier ruhig und in weiten Windungen durch die Insh Marshes. Noch vor wenigen Tagen haben wir von den Höhen oberhalb des Tals auf diese außergewöhnliche Flusslandschaft hinabgeblickt – heute befinden wir uns mittendrin. Vom Wasser aus erleben wir, wie eng Fluss und Auen miteinander verbunden sind: Wasserflächen, Feuchtwiesen und kleine Inseln begleiten unseren Weg, während sich dahinter die Berge der Cairngorms erheben.

Auch die Tierwelt lässt sich vom Kanu aus mit etwas Glück besonders schön beobachten. Die Insh Marshes sind Lebensraum zahlreicher Wat- und Wasservögel, darunter Brachvögel, Kiebitze und Rotschenkel. Vielleicht entdecken wir unterwegs aber auch ganz andere Bewohner der Flusslandschaft.

Und auch einem inzwischen vertrauten Ort begegnen wir wieder: Die Ruthven Barracks, deren Mauern wir bereits aus der Nähe erkundet haben, erscheinen nun oberhalb der weiten Auenlandschaft. Wieder derselbe Ort – und doch sieht er vom Fluss aus plötzlich ganz anders aus.

Unterwegs suchen wir uns einen schönen Platz am Ufer, ziehen die Kanus für eine Weile aus dem Wasser und genießen bei einem gemütlichen Picknick die Landschaft um uns herum, bevor wir unsere Fahrt mit der Strömung fortsetzen.

Schließlich werden die Windungen des Spey weiter und vor uns öffnet sich das Loch Insh. Hier endet unsere heutige Reise auf dem Wasser bei Kincraig. Hinter uns liegt ein Abschnitt des Spey, den wir in den vergangenen Tagen bereits von seinen Ufern und den umliegenden Höhen kennengelernt haben – und den wir heute auf die wohl unmittelbarste Weise erleben durften: mit seiner Strömung.

  • Kajakfahrt: Distanz: ca. 12 km, Fahrzeit: ca. 4 h
  • Verpflegung: Frühstück & Abendessen in unserer Unterkunft
  • Fahrstrecke: 20 km (Van)
  • Fahrzeit: 30 min
  • Übernachtung: Ballintean Mountain Lodge

Noch vor dem Frühstück machen wir uns heute auf den Weg nach Rothiemurchus. Es ist früh, der Kaledonische Wald erwacht gerade erst – und genau deshalb sind wir zu dieser ungewöhnlichen Tageszeit unterwegs.

Am Lochan Mor leben seit ihrer Wiederansiedlung wieder Biber. Vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung werden die sonst eher heimlichen Tiere aktiv, und so versuchen wir unser Glück zur vielleicht besten Zeit des Tages. Eine Garantie, tatsächlich einen Biber zu entdecken, gibt es natürlich nicht. Doch selbst wenn sich die Bewohner des Lochs nicht zeigen, verraten angenagte Bäume, Holzspäne, kleine Kanäle und andere Spuren, wie sehr diese Tiere ihre Umgebung verändern. Wir bewegen uns leise durch den morgendlichen Wald, halten die Augen offen – und vielleicht haben wir ja Glück.

Danach haben wir uns unser Frühstück in Ballintean verdient, bevor wir etwas später erneut aufbrechen.

Unser nächster Besuch führt uns zu Mark Hamblin und Gale Lee auf die Ballinlaggan Farm bei Carrbridge. Mark gehört seit Jahrzehnten zu den bekannten Naturfotografen Großbritanniens und war einer der Mitbegründer von SCOTLAND: The Big Picture. Gemeinsam mit Gale hat er in Ballinlaggan jedoch eine ganz andere Aufgabe übernommen.

Die kleine Farm liegt in der Auenlandschaft des River Dulnain, einem Zufluss des Spey, und gehört zum Northwoods Rewilding Network. Wo über Generationen Landwirtschaft betrieben und zuletzt vor allem Schafe geweidet wurden, versuchen Mark und Gale heute zu zeigen, wie sich eine bewirtschaftete Landschaft wieder zu einem vielfältigen Lebensraum entwickeln kann.

Gemeinsam mit ihnen erkunden wir die Farm und entdecken, was sich hier bereits verändert hat: Neue Feuchtgebiete und Wildblumenwiesen sind entstanden, Hecken und heimische Bäume verbinden bislang voneinander getrennte Lebensräume und Belted-Galloway-Rinder helfen mit ihrer extensiven Beweidung dabei, wieder artenreichere Wiesen entstehen zu lassen.

Dabei geht es keineswegs darum, Landwirtschaft aus der Landschaft zu verbannen. Ballinlaggan ist vielmehr ein spannender Versuch, Natur und Nahrungsmittelproduktion wieder stärker miteinander zu verbinden – und der Natur gleichzeitig genügend Raum zu geben, selbst einen Teil der Arbeit zu übernehmen.

Anschließend bleibt Zeit für einen Mittagsstopp in Grantown-on-Spey. Wir können durch den kleinen Highland-Ort schlendern, etwas essen und eine Pause einlegen, bevor uns am Nachmittag eine weitere besondere Begegnung erwartet.

Der Künstler Angus Grant lebt und arbeitet hier am Spey. Seine Bilder entstehen aus einer tiefen Vertrautheit mit den Cairngorms – mit ihren Bergen und Lochs, ihrer Tierwelt und vor allem mit dem Licht, das diese Landschaft immer wieder verändert.

Gemeinsam mit Angus wollen wir am Nachmittag selbst versuchen, genauer hinzusehen. Wie nimmt ein Künstler eine Landschaft wahr? Welche Formen, Farben, Strukturen und kleinen Details entdecken wir, wenn wir nicht einfach nur schauen, sondern versuchen, das Gesehene festzuhalten? Wie genau unser gemeinsamer Workshop aussehen wird, darf dabei noch eine kleine Überraschung bleiben.

Es geht nicht darum, ein perfektes Kunstwerk mit nach Hause zu nehmen. Viel spannender ist die Gelegenheit, eine Landschaft, durch die wir seit Tagen wandern, radeln und paddeln, für einige Stunden durch die Augen eines Menschen wahrzunehmen, der sie immer wieder in Bilder übersetzt.

  • Wanderungen: Distanz: ca. 7 km, Aufstieg ca. 75 m, Abstieg ca. 75 m, Gehzeit: ca. 2 h
  • Verpflegung: Frühstück & Abendessen in unserer Unterkunft
  • Fahrstrecke: 120 km (Van)
  • 
Fahrzeit: 2 h 15 min
  • Übernachtung: Ballintean Mountain Lodge

Nach den vergangenen Tagen rund um Ballintean heißt es heute Abschied nehmen von unserer Basis in den Cairngorms. Noch einmal steigen wir auf unsere E-Bikes – doch heute führt uns der Spey zunehmend in eine andere Landschaft.

Von Boat of Garten folgen wir mit unseren E-Bikes dem Spey weiter flussabwärts. Teile unserer Route verlaufen auf dem Speyside Way, andere unmittelbar entlang des Flusses oder auf kleinen Straßen durch sein Tal. Der Spey ist dabei immer wieder ganz nah und bestimmt die Landschaft über weite Strecken unserer Fahrt. Wälder und offene Flächen wechseln sich ab, kleine Ortschaften tauchen am Wegesrand auf und allmählich verändert sich der Charakter des Speytals. Immer deutlicher begegnen uns dabei auch die Spuren einer Landschaft, die seit Jahrhunderten vom Zusammenspiel zwischen Natur und menschlicher Nutzung geprägt wird.

Wir lassen uns auch heute Zeit für die Orte am Wegesrand, für schöne Ausblicke und kleine Entdeckungen, bevor wir gegen Ende unserer Radtour einen Ort erreichen, an dem ein ganz anderes Stück dieser Kulturlandschaft bis heute lebendig geblieben ist.

Die Knockando Wollmühle liegt seit mehr als 230 Jahren im Spey Valley. Einst brachten Farmer aus der Umgebung ihre frisch geschorene Wolle hierher, um daraus Garn, Decken und Stoffe herstellen zu lassen. Viele solcher kleinen Wollmühlen gab es früher in Schottland – nur sehr wenige haben die Zeit überdauert.

Knockando ist dabei weit mehr als ein Museum. In den historischen Gebäuden wird bis heute gearbeitet, Wolle verarbeitet und gewebt. Zwischen alten Mauern und viktorianischen Maschinen lernen wir bei einer Führung die Geschichte der Mühle kennen und erfahren, wie aus Wolle Garn und schließlich Stoff entsteht. Einige der historischen Maschinen werden noch immer für die Produktion genutzt – darunter ein Webstuhl aus dem Jahr 1899.

Gerade darin liegt der besondere Reiz dieses Ortes: In Knockando wird ein altes Handwerk nicht nur bewahrt, sondern weitergeführt und an eine neue Generation weitergegeben.

Nach unserem Besuch ist es nicht mehr weit bis zu unserem heutigen Ziel. Wir beziehen für eine Nacht unsere Unterkunft in der Speyside und lassen einen abwechslungsreichen Tag ausklingen. Morgen werden wir dem Spey auf seiner letzten Etappe folgen – dorthin, wo der Fluss nach seinem langen Weg durch die Highlands schließlich das Meer erreicht.

  • Radtour: Distanz: ca. 52 km, Aufstieg ca. 375 m, Abstieg ca. 375 m, Fahrzeit: ca. 4 h 30 min
  • Verpflegung: Frühstück & Abendessen in unserer Unterkunft
  • Fahrstrecke: 30 km (Van)
  • Fahrzeit: 30 min
  • Übernachtung: Hotel 1881 Archiestown

Heute folgt ein ganz besonderer Abschnitt unserer Reise. Seit zehn Tagen begleitet uns der Spey – heute folgen wir ihm auf seinen letzten Kilometern bis dorthin, wo sein Wasser schließlich die Nordsee erreicht.

Unsere Wanderung beginnt bei St Mary’s auf dem alten Orton Estate. Schon dieser stille Ort am Spey erzählt seine eigene Geschichte. Neben dem historischen Kapellen- und Begräbnisplatz liegt St Mary’s Well, eine alte Quelle, zu der einst Menschen von weit her pilgerten und deren Wasser über Jahrhunderte heilende Kräfte zugeschrieben wurden.

Von hier ist es nicht weit bis zum Spey. Wir erreichen den Fluss und folgen seinem Lauf flussabwärts. Sein Charakter hat sich inzwischen deutlich verändert. Der kleine Wasserlauf, an dessen Ursprung wir vor zehn Tagen standen, ist zu einem breiten, kraftvollen Fluss geworden. Er zieht durch seine Auen, strömt über Stromschnellen und an Kiesbänken vorbei und trägt all das Wasser mit sich, das ihm auf seinem langen Weg aus den Bergen über Bäche, Zuflüsse und Regenfälle zugeflossen ist.

Wir nehmen uns Zeit für diesen letzten Abschnitt, machen an einem schönen Platz am Wasser unser Picknick und folgen dem Spey weiter in Richtung Küste. Je näher wir dem Meer kommen, desto mehr verändert sich die Landschaft – bis sich schließlich vor uns die Weite des Moray Firth öffnet.

Und dann stehen wir am Meer.

Zehn Tage zuvor waren wir an seiner Quelle. Regentropfen fallen in eine stille Hochlandlandschaft, sammeln sich in Bächen und Rinnsalen und beginnen eine Reise, die sie quer durch einen großen Teil Schottlands führt. Wir sind diesem Wasser gefolgt: zu Fuß durch die Berge, mit dem Fahrrad durch seine Täler und im Kanu mit seiner Strömung. Wir haben seine Zuflüsse, Wälder und Auen kennengelernt und Menschen getroffen, deren Leben und Arbeit mit diesen Landschaften verbunden sind.

Nun erreicht der Spey das Meer.

Vor uns vermischt sich sein Wasser mit den Wellen der Nordsee und wird Teil eines ungleich größeren Kreislaufs. Vielleicht wird ein winziger Teil davon irgendwann wieder als Regen über den schottischen Highlands fallen, sich erneut in einem Bach sammeln und eine neue Reise beginnen. Vielleicht führt sein Weg aber auch an einen vollkommen anderen Ort.

Wir bleiben eine Weile an der Mündung, hören das Rauschen der Wellen und beobachten, wie Fluss und Meer ineinander übergehen.

Nach all den Kilometern und all den Landschaften, durch die uns der Spey geführt hat, gibt es an diesem Ort nichts mehr, was wir ihm hinzufügen müssten.

  • Wanderungen: Distanz: ca. 15.5 km, Aufstieg ca. 50 m, Abstieg ca. 80 m, Gehzeit: ca. 5 h
  • Verpflegung: Frühstück in unserer Unterkunft & à la carte Abendessen in einem lokalen, familiengeführten Restaurant
  • Fahrstrecke: 50 km
  • 
Fahrzeit: 1 h
  • Übernachtung: Poseidons Inn Lossiemouth

Nach unserer gestrigen Wanderung bis zur Mündung des Spey gehört der heutige Tag ganz euch. Kein festes Programm, keine gemeinsame Startzeit – stattdessen ein freier Tag an der Küste des Moray Firth.

Und dafür müssen wir Lossiemouth eigentlich gar nicht verlassen. Gleich mehrere fantastische Sandstrände liegen direkt vor unserer Haustür. Der lange East Beach erstreckt sich mit seinen Dünen östlich des Ortes, während auf der anderen Seite der West Beach an der Küste entlangführt. Vielleicht möchtet ihr einfach ausschlafen, ausgiebig frühstücken und anschließend mit den Füßen im Sand am Meer entlanglaufen, euch einen windgeschützten Platz in den Dünen suchen oder mit einem Buch ein paar Stunden am Strand verbringen.

Wer hinaus aufs Wasser möchte, kann optional an einer Marine-Wildlife-Bootstour teilnehmen. Mit etwas Glück lassen sich dort Delfine, Robben und andere Meeresbewohner beobachten – vielleicht sogar ein Wal. Nachdem wir dem Spey gestern bis ins Meer gefolgt sind, lässt sich so noch ein Stück weiter hinaus erkunden, in welche Welt sein Wasser nun geflossen ist.

Aber auch für einen kleinen Ausflug ins Umland gibt es einige Möglichkeiten. Gartenliebhaber können beispielsweise Gordon Castle und seinen Walled Garden besuchen, oder ihr macht euch auf den Weg nach Findhorn und verbringt einige Stunden in dem kleinen Küstenort und an seinem weiten Strand.

Vielleicht braucht es aber auch all das gar nicht. Nach den vielen Erlebnissen der vergangenen Tage darf heute genauso gut einfach Lossiemouth, ein langer Sandstrand und das Meer genügen.

  • Wanderungen: –
  • Verpflegung: –
  • Fahrstrecke: –
  • 
Fahrzeit: –
  • Übernachtung: Poseidons Inn Lossiemouth

Unser letzter voller Reisetag gehört noch einmal ganz der schottischen Küste. In Portknockie beginnen wir unsere Wanderung entlang des Moray Firth – und schon kurz nach dem Start wartet mit dem Bow Fiddle Rock eine der eindrucksvollsten Felsformationen dieser Küste auf uns. Wie der Bogen einer riesigen Geige ragt der vom Meer geformte Felsen aus dem Wasser.

Von hier folgen wir der Küste weiter in Richtung Cullen. Sandstrände, kleine Buchten und schroffe Felsen wechseln sich ab, während über uns Seevögel kreisen und unser Blick immer wieder weit über den Moray Firth hinauswandert. Vielleicht entdecken wir draußen im Wasser sogar Delfine oder Robben.

Hinter Cullen wird die Küste zunehmend wilder. Unser Weg führt über Logie Head und weiter zur abgelegenen Sunnyside Bay, deren heller Sandstrand zwischen grünen Hängen und den Felsen der Küste liegt. Von hier steigen wir wieder hinauf auf die Klippen – und schon bald taucht vor uns einer der spektakulärsten Orte unserer Wanderung auf.

Die Ruinen von Findlater Castle liegen auf einem schmalen Felsvorsprung über dem Meer. Bereits im Mittelalter befand sich hier eine Festung, und noch heute lässt die exponierte Lage erahnen, warum dieser Ort einst von strategischer Bedeutung war. Wir betrachten die Ruinen von den Klippen und nehmen uns Zeit für die wilde Szenerie aus Felsen, Meer und den Überresten der alten Mauern.

Weiter entlang der Küste erreichen wir schließlich Sandend. Der lange Sandstrand bietet sich wunderbar für eine ausgedehnte Rast an – und wenn Wetter und Temperaturen mitspielen, vielleicht sogar für ein letztes Bad in der Nordsee.

Danach liegen noch einmal einige Kilometer Küstenweg vor uns. Über grasbewachsene Klippen und kleine Pfade folgen wir dem Meer weiter ostwärts, bis schließlich die Häuser von Portsoy vor uns auftauchen.

Unser Ziel ist der historische Hafen des kleinen Küstenortes. Zwischen alten Steinhäusern und den Mauern des Hafens endet unsere letzte Wanderung – und damit fast auch unsere gemeinsame Reise von den Bergen bis ans Meer.

Und weil eine solche Reise vielleicht gar keinen feierlichen Abschluss braucht, suchen wir uns einfach einen gemütlichen Platz im alten Hafen und stoßen auf die vergangenen zwei Wochen an.

  • Wanderungen: Distanz: ca. 15 km, Aufstieg ca. 130 m, Abstieg ca. 130 m, Gehzeit: ca. 5 h
  • Verpflegung: Frühstück in einem lokalen, familiengeführten Cafe & à la carte Abendessen in einem lokalen, familiengeführten Restaurant
  • Fahrstrecke: 110 km (Van)

  • 
Fahrzeit: 2 h
  • Übernachtung: Poseidons Inn Lossiemouth

Nach einem letzten Sonnenaufgang an der Küste heißt es heute Abschied nehmen. Wir verlassen Lossiemouth und machen uns gemeinsam auf den Weg zum Flughafen von Inverness (oder Edinburgh, Transfer mit Aufpreis), von wo aus ihr eure Heim- oder individuelle Weiterreise antretet.

Noch einmal begleitet uns die Landschaft des Moray Firth. Hinter uns liegen zwei Wochen entlang des Spey – von seinem stillen Ursprung in den Highlands bis hinaus ans Meer. Wir sind an seinen Ufern gewandert, durch seine Landschaften geradelt und haben uns schließlich von seiner Strömung tragen lassen.

Nun trennen sich unsere Wege vom Spey. Doch die Landschaften, Begegnungen und Geschichten dieser Reise nehmen wir mit – und vielleicht werden manche von ihnen noch lange in uns nachklingen.

Auch das Wasser, das wir bis zum Meer begleitet haben, reist weiter. Vielleicht kehrt es eines Tages als Regen in die Highlands zurück. Vielleicht trägt der Wind es weit über das Meer. Und wer weiß – vielleicht begegnet einer dieser Tropfen irgendwann wieder einem von uns. Irgendwo auf der Welt.

  • Wanderungen: -


  • Verpflegung: –
  • Fahrstrecke: 60 km (Van)

  • 
Fahrzeit: 1 h
  • Abreise: frühester Rückflug Flughafen Inverness ab 11 Uhr, Flughafen Edinburgh ab 14 Uhr

Moray

Moray ist die Seele der schottischen Nordsee-Küste, wo goldene Strände und malerische Fischerdörfer die Zeit stillstehen lassen. Die sanften Hügel und die frische Küstenluft schenken Freiheit und Ruhe. Hier verbinden sich die Natur Schottlands und seine lebendige Küstenkultur zu einem unvergesslichen Schottland-Urlaub.

Foto: Martin Bennie

Moray

Moray ist die Seele der schottischen Nordsee-Küste, wo goldene Strände und malerische Fischerdörfer die Zeit stillstehen lassen. Die sanften Hügel und die frische Küstenluft schenken Freiheit und Ruhe. Hier verbinden sich die Natur Schottlands und seine lebendige Küstenkultur zu einem unvergesslichen Schottland-Urlaub.

Foto: Martin Bennie

Gepäck

Wir empfehlen für diese Reise eine Reisetasche, ein Koffer/Trolley ist ebenfalls möglich. Für die Wanderungen benötigt ihr einen Tagesrucksack. Alle folgenden Ausrüstungsgegenstände sind erfahrungsbasierte Empfehlungen um (auch in den Sommermonaten) möglichst passend gekleidet, sicher und nachhaltig durch unser Land wandern zu können. Einige der Vorschläge sind natürlich durch andere Kleidungsstücke oder Ausrüstung ersetzbar.

Unterlagen

  • Reisepass (sowie Kopie an anderer Stelle)
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer (auf Handy und/oder auf Papier)
  • Bahnticket (auf Handy und/oder auf Papier)
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte
  • Reisen ins Glück Reiseunterlagen

Zweckmäßige Bekleidung

  • Funktionsjacke (am besten mit Kapuze, wind-, wasserdicht und atmungsaktiv)
  • Wärmeschicht (Wolle leichte Daunenjacke / Primaloft) oder Weste (windabweisend)
  • Basisschicht (Wolle oder Synthetik)
  • Halstuch / Schal / Buff
  • Fingerhandschuhe (dünn)
  • Mütze (dünn)
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • Sonnenbrille
  • Kurzarmhemden (möglichst schnelltrocknend)
  • Langarmhemden (möglichst schnelltrocknend)
  • T-Shirts (möglichst schnelltrocknend)
  • Schlafbekleidung
  • Unterwäsche, Socken, Wandersocken
  • Bade-/Schwimmsachen
  • Wander-/Trekkinghose (möglichst schnelltrocknend)
  • Regen-Überhose (wind- / wasserdicht, atmungsaktiv)
  • Freizeithose
  • Shorts / kurze Hose
  • Eingelaufene Wander-/Bergschuhe (Kategorie B, knöchelhoch, wasserdicht, bei älteren Wanderschuhen (8 Jahre +) unbedingt vorher testen, ob Sohlen, Nähte etc. halten)
  • Bequeme Sportschuhe oder Sandalen / Crocs (für Fahrten, Unterkunft, Strand, Duschen etc.)
  • Gamaschen

Technische Ausrüstung

  • Tages- und Wanderrucksack (ca. 20-30l Volumen, mit Regenschutz oder wasserdichten Packsäcken)
  • Packsack (wasserdicht, für Dokumente und Elektronik)
  • Teleskop-Wanderstöcke (bei Bedarf)

Gesundheit/ Komfort/ Umweltschutz

  • Nötige Medikamente (Notfall-Medizin im Handgepäck bzw. Tagesrucksack!)
  • Kleines wasserdichtes Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • Zeckenzange, Pinzette
  • Sonnencreme, Lippenbalsam
  • Taschentücher
  • Sitzkissen
  • Trinkflasche
  • Thermobecher/-flasche
  • Brotzeitbox
  • Wiederverwendbare Abfallbeutel (für den eigenen täglichen Abfall oder Fund-Abfall)

Sonstige Ausrüstung

  • Steckdosen-Adapter
  • Mobiltelefon (mit Ladekabel)
  • Powerbank
  • Fotoausrüstung (inkl. Akku, Speicherkarten, etc.)
  • Fernglas
  • Ersatzbrille (in stoßfestem Etui)

Ausrüstung & Gepäck

Einreisebestimmungen Schottland

Für touristische Reisen nach Schottland benötigen Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kein Visum, jedoch einen gültigen Reisepass – ein Personalausweis wird seit dem 1. Oktober 2021 nicht mehr akzeptiert.

Seit dem 2. April 2025 ist zusätzlich eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) erforderlich. Diese kann einfach über die UK ETA App (Google Play / Apple App Store) oder online unter gov.uk/eta/apply beantragt werden.

Einreisebestimmungen Schottland

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